Sie sucht die Liebesbeziehung, in der sie bemuttern und verwöhnen kann. Wer von Ceres im Stier geliebt wird, kann sicher sein, dass er immer versorgt, bemuttert und verwöhnt wird.
Ceres sucht Zweisamkeit, die eine Familie gründen will. Und hier wird alles versucht, ein gemütliches und wohliges Zuhause zu erschaffen. Die Küche könnte Mittelpunkt der Familie sein, wobei in dieser Küche allerlei Köstlichkeiten getestet und fabriziert werden. Die Stier-Ceres will nähren und genährt werden und braucht immer jemanden zum Hätscheln und Verwöhnen. Hat die Stier-Ceres das Gefühl, diesen Jemand gefunden zu haben, dann kann sie sehr selbstlos lieben, sucht aber beständig nach Zeichen, dass man es gut findet, wie sie nährt und liebt.
Wichtig ist der Stier-Ceres ein geregeltes und gesichertes finanzielles Polster. Ist diese Stier-Ceres allerdings spannungsreich bestrahlt, kann es sein, dass es hier immer zu Problemen wegen der Finanzen kommt und man, bedingt durch den Drang, verwöhnen und nähren zu wollen, auch Schulden macht. Lehnt man ihre Überfürsorge ab, hat sie schnell das Gefühl, nicht geliebt oder aber ausgenutzt zu werden.
Kinder eines Elternteils mit Stier-Ceres fühlen sich oft eingeengt und eingesperrt, bevormundet und kontrolliert. Daher kann es passieren, dass diese Kinder früh von zu Hause ausbrechen und die Stier-Ceres bleibt verzweifelt und verständnislos zurück. Dann kann eine ihrer unangenehmen Seiten zum Vorschein kommen – und zwar die Erkenntnis, dass dieser Mensch nicht loslassen kann und klammert oder gar subtil beeinflusst. Vorwürfe über Undankbarkeit bis hin zu Vorwürfen, dass man ja so viel getan habe, aber nichts zurückkommt. Dies jedoch ohne die Erkenntnis, dass sie nie um all dies gebeten wurde, sondern es aus ihr selbst heraus stattfand.
Im Übrigen ist eine Stier-Ceres auch ein kleiner Stalker, und es kommen die unangenehmen Seiten des gegenüberliegenden Skorpions zum Vorschein und die Rachegefühle, die tief verborgen liegen, erwachen im heimeligen Stier. Das heimliche Geschwisterkind des Stiers erwacht aus seinem Tiefschlaf, ergreift die Chance und fordert Dinge, die ihm nicht zustehen.
© Erika Flickinger
