Warum zeige ich mich nicht?

Warum ich bei YouTube, TikTok usw. bin mich jedoch nicht zeige

oder wie manch einer sagt … verstecke 🙂

Ich werde es erklären, auf meine Weise, im geschriebenen Wort und ohne mein Konterfei.

Wohlwissend, dass ich mich damit wieder zum Feindbild einiger Menschen erkläre.

In einer Welt, in der jeder in der Außenwelt, sein Innerstes zeigt.

In einer Zeit, in der so viele, ihr privates Leben, öffentlich leben,

ihre Partner, Haustiere ja sogar Kinder jedem

sichtbar präsentieren, in der es kaum noch eine Schamgrenze gibt,

da bleibe ich lieber, so wie schon immer, im Hintergrund.

Ich pflege meine Privatsphäre und kann dir deine lassen.

Es ist nicht nötig, dass jeder sehen, lesen, und mit dem Rest der Welt teilen kann,

wie es bei mir, in mir, in meinen zwischenmenschlichen Beziehungen,

ja sogar partnerschaftlich und familiär aussieht.

Da wo andere sich enthusiastisch, öffentlich präsentieren, um Kunden zu gewinnen,

da bleibe ich, wie schon über 30 Jahre im Hintergrund,

und stelle meine Arbeit in den Vordergrund, denn ich bin nur Kanal für dies, was gesehen werden will.

Mein Ego genießt es, im Background zu wirken.

Dann bin ich eben der seltsame Kauz, die Eigenbrötlerin und manches mehr.

Oder, die Betrügerin, der Scharlatan, und manch hübsches Wort mehr, dass man mir zuteilt.

Ich brauche für meine Person keine Öffentlichkeit,

denn es geht um meine Berufung, nicht um meine Person.

Da wo so viele leuchten und dass eigene Ego bedienen wollen,

indem Sie selbst vor der Kamera tanzen, hüpfen, Mickey Mouse Öhrchen/Schnütchen

und Schnurrhärchen aufs Profilbild zaubern, all dies ohne Bezug

zu Karten, Astrologie usw., da zeige ich lieber mein Wissen über die Karten und die Astrologie.

Da wo man das Gefühl hat, es gehe nicht um dich als Menschen und Ratsuchenden,

sondern darum, wer die längsten, spitzesten und schillerndsten Fingernägel hat,

da gebrauche ich meine Hände bevorzugt, zum anständigen Mischen und Auslegen der Karten.

Dies in meinem geschützten Raum, in den nur Energien Einlass finden,

die mir deine Botschaften vermitteln.

Kurz gesagt, mein Ego ist stark genug, verborgen hinter dem zu stehen, um was es eigentlich geht.

Auf Social Media bin ich, um zu zeigen, wie die hohe Kunst, der Kartomantie und Astrologie,

ursprünglich gelebt wurde. Ich möchte versuchen, die Ursprünglichkeit der Lebensberatung,

am Leben zu erhalten und zu zeigen, dass Lebensberatung nicht gleichbedeutend ist mit,

schillernden Auftritten im Internet, dem schnellen Ruhm, dem fließenden Geldstrom,

sondern damit, dich mit deinen Problemen in den Mittelpunkt

der Aufmerksamkeit zu stellen, denn da gehört eine hilfreiche Beratung hin.

Dies geschieht am hilfreichsten, indem ich im Hintergrund bleibe.

Ich weigere mich nach wie vor, euch nur rosarot übertünchte, himmelblaue

Schäfchenwolken, mit der Botschaft „Alles wird gut, und Du bekommst alles,

was Du wünschst und nur positive Dinge werden kommen“ zu servieren und dabei zu wissen,

dass es eine Lüge ist.

Hier bin ich, wie schon erwähnt, um zu zeigen, dass die Kunst des Kartenlegens

und der Astrologie, keine öffentliche Faschingsshow ist aber auch kein

Jahrmarktsgeschrei rechtfertigt, und sei dieses noch so glitzernd, laut und Egobeladen.

Ich werde weiterhin, mich in den Hintergrund stellen, um der wahren Botschaft

den Platz einzuräumen, der ihr gebührt.

NÄMLICH!

Dir und Dir und Dir und so vielen anderen, beratend, helfend und ehrlich zur Seite zu stehen.

Mit Blick auf Eure Sorgen und Nöte und eure Wahrheit, und nicht,

um mich schillernd zu zeigen und damit irgendeinem gewinnbringenden Trend zu folgen.

Außerdem denke ich, dass wer wirklich Interesse hat,

auch bereit ist sich einmal einige wenige Minuten, vor den Bildschirm setzen kann,

um eine Botschaft, einen Text oder Legung zu lesen und vielleicht zu verstehen.

Du kannst es auch als Gelegenheit sehen, einige Minuten abzuschalten und zu rasten.

Dies nennt man auch Wertschätzung, mir und dir gegenüber 😉

Ich bedanke mich, dass Du bis hier gelesen hast und wünsche dir, unsichtbarerweise,

eine zauberhafte Zeit.

© Erika Flickinger

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