Juno im ersten Haus des/der Partners/in

Steht dein Juno im ersten Haus das Partners so zeigt dir dies auf, dass Du ihm sehr wichtig bist.

Jedoch muss man hier sehr achtsam sein, welche Aspekte Juno zum Radix, des anderen bildet.

Steht dein Juno im ersten Haus des/der Partner/in, und bildet vornehmlich harmonische Aspekte zum anderen, so ist dieser Mensch Willens und bereit, dich so kennenzulernen, wie Du wirklich bist.

Harmoniert auch deine Juno mit seinen Planeten/Asteroiden, so kannst Du hier dein wahres Ich leben und weiterentwickeln, wobei dies natürlich auch dein Gegenüber für sich selbst fordern wird.

Sind deine Juno-Aspekte zum Gegenüber jedoch angespannt, so lauert nun die Gefahr für dich, dein wahres Wesen zu verstecken.

Du glaubst, dich so zeigen zu müssen, wie Du denkst, dass der andere dich haben möchte.

Ihr findet somit keine wirkliche Basis miteinander, indem Du mit ihm/ihr Zusammensein möchtest, aber dein wahres Selbst nicht vorzeigst.

Juno im ersten Haus eines karmischen Partnerhoroskopes weist immer drauf hin, sich selbst genau zu beobachten, ob man anfängt sich zu verändern, oder aber, was genauso gut sein kann, dass man bewusst- oder unbewusst vom anderen fordert, sich zu verändern, bis er in das eigene Schönheitsraster passt.

Hier liegen auch oft karmische Ursachen zu Grunde, dass einer von beiden glaubt, er oder der andere müssen sich verändern.

Natürlich kann dieser Text hier nur ein wenig die Tendenzen dieser Juno-Stellung aufzeigen und keine Analyse sein.

Aber Juno in Eins fordert zum genauen Hinsehen und Hineinfühlen auf.

Manchmal zeigt Juno in Eins auch an, dass man durch den anderen glänzen möchte, etwas darstellen möchte, dass man eigentlich nicht ist.

Steht der Juno des Gegenübers in deinem ersten Haus, so ist es, wichtig die Aspekte zu kennen, welche dessen Juno bildet. Es kann bedeuten, dass er/sie dich als Fahrkarte zu einem gewünschten Lebensabschnitt sieht. Es kann aber auch sein, dass er bereit ist, dir die Bühne zum Glänzen zu überlassen. Hier besteht nun die Gefahr, dass der andere sich für dich aufgibt, oder Du dich für ihn. Je nach Stand und Aspekten.

Auf alle Fälle geht es hier um schonungslose Ehrlichkeit, um genaues Hineinfühlen und ja, auch darum, zu analysieren. Aber, diese Juno-Stellung ist auch eine Aufforderung, zu bleiben, wie man ist.

Juno findet sich in karmischen Dualseelenvergleichen, die ich erstelle, oftmals im Haus Eins eines der Partner, wenn hier Selbstaufgabe, Selbstverleugnung, Arbeit an sich selbst, ein Dualseelenprozess usw. gelebt und/oder gefordert wird.

Oder es gibt markante Verbindungen von Juno zum Haus Eins und/oder dessen Herrscher und natürlich dem Aszendenten.

Juno in diesem Haus gibt Hinweis, auf das Ego dessen, zu dem Juno in dieser Stellung gehört. Man kann an den sonstigen Aspekten und Horoskopfaktoren ablesen, inwieweit derjenige sein eigenes Ego, in Bezug auf die Liebe einbringt, unterdrückt, verändern- oder aber durchsetzen möchte.

Bitte beachte bei diesem Beitrag, dass er nur einige wenige Seiten von Juno zeigt. Ein Aspekt oder der Standpunkt eines Asteroiden alleine in einem Partnervergleich, kann keine gültigen Aussagen ergeben, es zählt immer das Gesamtbild.

© Erika Flickinger

 

SIEHE AUCH – Juno im ersten Haus de Partners – ein etwas älterer Beitrag von mir zu dem Thema, der weitere Sichtweisen aufzeigt.

Das Festhalten an dieser Liebe.

Ich erlebe es sehr oft, dass man mir sagt, aber man hat mir gesagt, dass er/sie meine Dualseele ist.

Ein Medium, ein/e Kartenleger/in, ein/e Schamane/in (es ist übrigens faszinierend, wie viele Schamanen es heutzutage gibt), sagte mir, dass er/sie meine Dualseele, meine Seelenliebe oder meine Zwillingsseele, mein Soulmate ist.

Tja, und da glaubt man dann daran, lässt sich festketten, an einen Menschen, der vielleicht gar nicht für einem bestimmt ist. Man bleibt in einem Lebensabschnitt stecken und geht nicht mehr vorwärts.

Warum?

Vielleicht wegen der Einsamkeit.

Vielleicht wegen der Sehnsucht nach einem Partner.

Vielleicht weil man nicht akzeptieren will, dass der andere nicht der/die Richtige ist.

Vielleicht aus dem kindlichen Gefühl „Ich will aber“ heraus.

Manchmal vielleicht auch, weil man einfach nicht gelernt hat ein Nein zu akzeptieren und nun das Schicksal zwingen will.

Vielleicht auch aus mangelnder Ungeduld und Nichtvertrauen in das Leben und dessen Verlauf.

Aber vielleicht auch aus dem Grund heraus, dass eben dieser andere gerade aus dem Grund auf einem getroffen ist, um dieses „Ich-kann-nicht-haben“ akzeptieren zu lernen. Vielleicht ist dir der andere auch nur eine Lektion – und will dir ganz einfach nur zeigen, was nicht in dein Leben gehört.

Manches mal zeigt einem das Gegenüber durch sein Verhalten deutlich auf, was nicht in das eigene Leben passt.

Und diese Lektion kann weh tun, sehr weh tun. Gerade das Gehenlassen zu lernen ist schmerzhaft, das Akzeptieren, dass manches schlichtweg nicht für das eigene Leben bestimmt ist, kann extrem weh tun.

Und hier setzen nun viele an, um Dir zu erzählen er/sie ist deine Dualseele, dein Solumate und Du glaubst, weil Du glauben willst, weil es dich davon abhält, diese schmerzhafte Aufgabe des Sein-Lassens zu leben.

Dadurch, dass Du an einem Menschen festhältst, der nicht für dich bestimmt ist, oder noch nicht, hältst Du dich selbst in einer sehr unguten Situation fest. Du blockiert deine eigene Entwicklung und oftmals blockierst Du auch den Weg für den Menschen, der wirklich zu dir finden möchte.

Ich habe es auch schon oft erlebt, dass der andere einfach noch einen anderen Weg zu gehen hatte- und man selbst auch. Lässt man das Leben fließen, lässt zu oder akzeptiert, dass man mit dem gewünschten Menschen nicht- oder vielleicht auch noch nicht, zusammenfindet, dann kann das Leben wieder fließen und einem all dies auf den Weg schicken, was zu einem gehört.

Lebt man den natürlichen Fluss des Lebens, und lässt zu, dass es nun einmal nicht so läuft, wie man es ersehnt, findet oftmals genau dies in das eigene Leben zurück, was einem momentan verwehrt bleibt.

Dies gilt für Menschen ebenso, wie für Situationen, Zustände, Beruf, Familie, Gesundheit und jegliches andere Thema.

Ich berate dich gerne- und stehe dir gerne, als Beraterin und Wegbegleiterin, bei all deinen Lebensthemen zur Seite.

© Erika Flickinger

 

 

 

 

Ich will ihn/sie aber haben.

Ich will ihn/sie aber haben

Etwas auf das ich in meiner Beratungspraxis regelmäßig treffe ist das unbedingt wollen eines anderen Menschen.

Aussage wie „Ich kann ohne den anderen nicht leben.“

„Ich liebe ihn aber so sehr.“

Sind Aussagen, die nur auf einen selbst verweisen. Das Wort Ich kommt sehr oft vor und sollte durch die Frage ersetzt werden, ob der/die andere das auch tut/wünscht/will, mit einem selbst zusammen zu sein.

Was mir immer wieder auffällt, ist die Fixierung auf sich selbst und das Übersehen, was denn dein Gegenüber will.

Man kann sehr wohl ohne den anderen leben, man will es nur einfach nicht.

Liebe kann man nicht erzwingen, auch nicht durch Rituale, einen Aufgabenkatalog oder durch Seminare, in denen man dir erzählt, wie man sich wirklich selbst liebt, so dass der andere einem lieben kann.

Viele der angepriesenen Coachings, Seminare, Workshops dienen nur einem Sinn, sich zu bereichern, oder in der Dualseelenszene einen der oberen Ränge einzunehmen.

Es geht um Termine, Rankingplätze im Netz, Besucherzahlen auf den Seminaren, den Verkauf eigener Artikel usw.

Doch geht es in den wenigsten Fällen um dich selbst. Weiterlesen