Backpulver selbst machen

Jetzt in der Vorweihnachtszeit wird wieder vermehrt gebacken.

Durch die Corona-Krise kann manches im Geschäft knapp werden oder gar nicht mehr erhältlich sein.

Hier ist es positiv, wenn man selbst vorsorgen, oder Ersatz herstellen kann.

Außerdem kann man sich auch einen günstigen Vorrat schaffen, der umweltfreundlicher ist, als manch gekauftes Produkt.

Ich werde auch ab und an eines der Rezepte vorstellen, die ich auch selbst nutze.

Heute wäre das Backpulver.

Ich nutze Backpulver nicht nur zum Backen, sondern sehr vielfältig im Haushalt.

Zum Beispiel als Reinigungsmittel bei starken Verschmutzungen. Als Deo im Kühlschrank. Es kommt bei mir regelmäßig in den Abfluss, da es hier Geruchsbildung vorbeugt und auch Verschmutzungen, bis hin zu leichten Verstopfungen entfernen kann.

Besonders oft nutze ich Backpulver, um die Glastüre des Kaminofens zu säubern.

Aber natürlich auch um wundervolle Kuchen zu backen.

Ich finde Backpulver ist ein kleines Wundermittel.

Wer es so oft nutzt wie ich, der sucht irgendwann nach Alternativen, zu den gekauften Produkten.

Du sparst Verpackungsmüll und hast keine künstlichen Phosphate wie Dinatriumdihydrogendiphosphat oder Monocalciumorthophosphat in deinem Backpulver, diese sind hier durch die kristalline Zitronensäure ersetzt.

Da diese kristalline Säure schneller reagiert als die künstlichen Phosphate sollte man den Teig etwas zügiger verarbeiten und umgehend in den Backofen schieben.

Hier stelle ich euch eines der Rezepte vor.

Zutaten/Zubereitung:

** 120 Gramm Natron

** 100 GrammZitronensäure in Lebensmittelqualität

** 60 Gramm Speisestärke (Maisstärke ist Glutenfrei)

** 30 Gramm Kieselerdepulver

Einfach alles gut vermischen und in einen gut schließenden Behälter füllen.

Nachhaltig wäre hier ein Glasbehälter.

Nun ist dein Backpulver einsatzbereit.

Beim Backen benötigst Du auf 500 Gramm Mehl 15 Gramm deines eigenen Backpulvers.

Gugelhupf, Cake, Bake, Invitation, Bowl Cake

 

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Fliedersirup

Fliedersirup (ein Rezept von den Küchengöttern)

Aufgegossen mit Wasser, Wein oder Sekt erfrischt er an heißen Tagen oder überrascht als duftender Aperitif die Gäste beim launigen Gartenfest.

Zutaten

*8-10 voll aufgeblühte, ungespritzte (am besten dunkelviolette) Fliederblütendolden

1Bio-Zitrone

1,2 kg Zucker

30 g Zitronensäure (aus der Apotheke)

Ergibt ca. Für 5 Flaschen (je ca. 300 ml Inhalt)

Zubereitung

  1. Die Fliederblüten von Ungeziefer befreien, aber nicht waschen. Die einzelnen Blüten von den Dolden zupfen. Die Zitrone heiß waschen, in Scheiben schneiden und mit den Fliederblüten in eine Schüssel geben. 1 ½ l Wasser und den Zucker in einem Topf unter Rühren aufkochen lassen, bis sich der Zucker völlig aufgelöst hat. Dann noch 3 Min. sprudelnd kochen und lauwarm abkühlen lassen. Die Zitronensäure einrühren und die Mischung über den Flieder gießen.

 

  1. Die Schüssel mit einem Brett oder Teller abdecken und die Mischung im Kühlschrank 4 Tage ziehen lassen. Den Fliedersirup anschließend durch eine Kaffeefiltertüte gießen, auf sauber ausgespülte Flaschen verteilen, verschließen und kühl aufbewahren.

*Rezept gefunden bei Küchengötter:

 

Ei-Ersatz selbst machen

Ei_ersatz selbst machen: kartenlegen-beratung.comEi-Ersatz selbst machen

Einen Ei-Ersatz herzustellen ist sehr einfach.

Du brauchst dazu

300 Gramm Maismehl

30 Gramm Johannisbrotkernmehl (bekommst Du im Reformhaus)

Die beiden Zutaten müssen sehr gut durchgemischt werden.

Dies geschieht am besten mit einem Mixer. Mische diese beiden Zutaten gute 2-3 Minuten mit dem Mixer durch.

Dann einfach in ein dunkles Glas oder eine Box luftdicht verschließen.

Bei Bedarf nimmst Du 2 Teelöffel davon und vermischst das Mehl sehr gut mit 40 Gramm Wasser.

Bei feuchten Mischungen kannst Du den Ei-Ersatz auch pur zugeben oder mit weniger Wasser.

Dieser Ei-Ersatz kann eigentlich für alles benutzt werden, wozu Du Eier als Bindemittel brauchst.

Frikadellen, Kuchen, Klöße usw.

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Salat-Kräutermischung auf Vorrat selber machen – nie mehr Tütendressing

fb-salat-kraeutermischung-auf-vorrat-selber-machen-2Gefunden und bei Copyright © smarticular.net

Salat ist lecker und gesund, doch erst ein gutes Dressing macht ihn richtig schmackhaft.

Doch konventionelle Fix-Tütchen und Salat-Soßen enthalten weit mehr Zusatzstoffe als Kräuter, beispielsweise haben wir eine Tüte “Knorr Salat Krönung” gefunden mit gerade mal acht Prozent Kräutern!

Die Liste an beigemischten Zusätzen erscheint endlos, Hauptinhaltsstoffe der Fertig-Tütchen sind u.a. Füllstoffe, Verdickungsmittel, Salz und Zucker.

Dazu kommen Dinge wie Palmöl und Hefeextrakt.

Dabei lässt sich ein Kräuterdressing mit wenigen Zutaten leicht auf Vorrat herstellen.

Wir haben wieder mal fleißig getüftelt und ein weiteres Fertigprodukt durch eine hervorragende, selbst gemachte Alternative ersetzt!

Mit dem folgenden Rezept gehst du sicher, dass in deinem Salatdressing ab sofort nahezu hundert Prozent Kräuter enthalten sind.

Salat-Kräutermischung auf Vorrat herstellen

Küchenkräuter lassen sich auf dem Balkon oder der Fensterbank ganz leicht selber ziehen. Vielleicht benutzt du auch hin und wieder fertige Kräuter-Töpfchen für Basilikum, Schnittlauch und andere Kräuter, die meistens nur mit ein paar Tricks lange überleben.

Mit unserer Kräuter-Mischung kannst du welkende Töpfchen vor dem Mülleimer retten und vollständig in der Mischung verarbeiten.

Besonders eignet sich diese Methode außerdem, wenn der Herbst bevorsteht und du noch viele frische Kräuter hast, die ohnehin aufgebraucht werden müssen.

Du benötigst lediglich:

Viele frische Salatkräuter wie z.B. Petersilie, Basilikum, Dill, Schnittlauch, oder auch Liebstöckel – ganz nach Geschmack

10-15 g Salz pro 100 g getrockneter Kräuter

1 Teelöffel Pflanzenöl pro 100 g
cc-salat-kraeutermischung-auf-vorrat-selber-machen-1So geht’s:

Alle Blätter samt Stängel auf einem Küchentuch oder Backblech ausbreiten und schonend trocknen.

Wenn die Kräuter völlig durchgetrocknet sind (das merkst du, wenn die sie in deiner Hand “rascheln” und sich mit den Fingern zerreiben lassen), im Mixer zu feinem Pulver zerkleinern. Alternativ kannst du – ohne Mixer – auch frische Kräuter klein schneiden und dann trocknen. Kräuter, Salz und Öl in ein Schraubglas füllen und mit einem Löffel so lange durchrühren, bis eine gleichmäßige Konsistenz entstanden ist.

Durch das Öl bilden sich zuerst kleine Klumpen.

Sobald es gut verteilt ist, sorgt das Öl dafür, dass sich Salz und Kräuter gut mischen und nicht stauben. Trocken und lichtgeschützt aufbewahren.

Nach Belieben kannst du auch getrockneten Knoblauch, Kurkuma, Paprika, zerstoßene Senfsaat, Pfeffer und weitere Gewürze hinzufügen.

So verwendest du die Kräutermischung: Gib ein paar Teelöffel des Kräutervorrats mit etwas Öl, Essig und einer Süße deiner Wahl in die Salatschüssel und rühre kräftig um. Lasse die Soße ein paar Minuten ziehen. Kurz vor dem Servieren den Salat unterheben.

Dressing der wilden Variante

Für dieses Rezept brauchst du noch nicht mal Geld für Küchenkräuter auszugeben, denn die folgenden, schmackhafte Kräuter wachsen fast überall kostenlos in der freien Natur.

Die Herstellung der Kräutermischung erfolgt genauso wie beim vorherigen Rezept.

Beim Sammeln von Wildpflanzen solltest du aber auf bestimmte Dinge achten, beispielsweise sollten Kräuter nicht direkt neben der Straße, auf überdüngten Wiesen oder Hundeauslaufgebieten geerntet werden.

Ich selbst ziehe manche Wildkräuter gleich auf dem Balkon und gehe so sicher, dass sie frei von irgendwelchen Rückständen sind.

Bereits ab März zeigen sich viele der grünen Pflänzchen und das Sammeln kann losgehen.

Wenn du nicht weißt, wie die essbaren Pflanzen aussehen, nimm ein Erkennungsbuch zu Hilfe oder besuche eine Kräuterwanderung in deiner Nähe.

Folgende Blätter von Wildkräutern eignen sich besonders gut:

Spitzwegerich (herbwürzig-leicht bitter)

Brennnessel (aromatisch)

Gundermann (herb-aromatisch)

Löwenzahn (kräftig, leicht nussig)

Giersch (intensiv, wie Petersilie und Karotte)

Vogelmiere (mild, wie Kopfsalat)

Franzosenkraut (würzig, mild)

cc-salat-kraeutermischung-auf-vorrat-selber-machen-3Tipps zum Kräutersammeln:

Möglichst junge Blätter bevorzugen. Trockene Blätter mit einem Messer oder den Händen ernten. Nicht an Regentagen ernten, die Kräuter verlieren sonst an Aroma und schimmeln leicht.

Von jedem Kraut etwa zwei Hände voll sammeln.

Im Herbst gesammelte Samen der Brennnessel ergänzen das Wildkräuterdressing um eine nussige Note.

Trockne die Samen auf einem Küchentuch, siebe die Stängel ab und gib die Samen deiner Wildkräutermischung hinzu.

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