Ein Ausflug in die Welt der Numerologie

Mein Kassenzettel vom Samstag gab mir Anlass wieder einmal über die Numerologie nachzudenken und ein wenig zu (be)rechnen.

Ich hatte den außergewöhnlichen Betrag, von 47.11 Euro zu zahlen.

Die etwas Älteren von euch kennen 4711 gewiss noch.

In fast jedem weiblichen Haushalt gab es damals so ein Fläschchen. Und in weniger finanziell gesegneten Häusern wurde der Inhalt sehr sorgsam benutzt.

Auch eine meiner Omas hatte so ein Fläschchen und liebte es sehr.

Die andere Oma, sie hat mir wohl ihre Gene vererbt, hatte keines im Besitz und vermisste es auch nicht 🙂

Es war übrigens die Lieblingsoma, väterlicherseits und Nachfahrin der Jenischen.

Wie dem auch sei, dass Erste, woran ich bei diesem Betrag dachte, war, natürlich das Duftwasser und die Oma mütterlicherseits, die es liebte.

Nachdem ich ein Weilchen in Erinnerungen schwelgte, übernahm der Begriff Numerologie die Führung und ich beschäftigte mich mit den Zahlen.

NEIN, definitiv schreibe ich jetzt nicht über Engelszahlen und Botschaften des Universums. Wer mich schon eine Weile mit meinen Blogs und Texten verfolgt, kennt hierbei sicherlich meine Einstellung dazu.  Daher gehe ich darauf auch nicht weiter ein.

Wobei ich die Botschaft des Universums nicht ausschließen mag, da diese vier Zahlen, für mich markante Kombinationen enthielten.

Ich bin überzeugter Verfechter der Numerologie, so wie die alten Meister diese noch lehrten.

In meinem Geburtsdatum, sowie der Namensberechnung, der Lebens- der Charakterzahl gibt es zwei oder gar drei Mal die Zahlenkombi 11.

Nun ist ja bei 4711 schon eine offensichtliche 11 zu sehen, addiert man nun auch noch die vier und die sieben, erhält man wiederum eine elf. Also zwei Mal die Zahl elf.

Eine sogenannte Meisterzahl.

Addiert man diese beiden, ergibt sich die 22. Eine weitere Meisterzahl.

Ich lernte es damals noch so, dass Meisterzahlen nicht weiter verändert werden und man keine Quersumme daraus zieht.

Im Übrigen setze ich diese Zahlen auch nicht mit dem Tarot in Bezug. Dies sind für mich zwei unterschiedliche Medien.

Diese Zahlen bleiben so stehen.

Es gab zu meiner Zeit auch nur die Zahlen 11, 22, die, als Meisterzahlen beachtet wurden.

Ich weiß nicht, wann es anfing, solche Blüten zu treiben und aus jeder beliebigen Kombi eine Engelsbotschaft zu lesen. Vor allen Dingen, wer auf die Idee kam, so viele Meisterzahlen zu erschaffen, wo zwei völlig genügen, um eine gesunde Balance zu halten, die nicht übersättigt wird, von allen möglichen Forderungen und Charaktereigenschaften.

Weniger war früher eben noch mehr.

Nach meinem Wissen ging dies Engelzahlengedöns von einer Dame aus, die darüber Bücher schrieb und Kartendecks herausgab. Karten und Bücher, die ich tatsächlich nie mochte, bzw. mit deren Inhalt einfach nichts anfangen konnte. Sie lähmten quasi meine Intuition sehr stark.

Sie baute eine unsagbar große, weltweite Fangemeinde auf und ließ all diese Menschen, eines Tages einfach im Stich, da sie, wie sie öffentlich mitteilte, es nicht mehr mit Ihrem Glauben vereinbaren könne, an diesemn Dingen festzuhalten. Jedoch konnte sie und kann es mit Ihrem Glauben vereinbaren, noch immer Bücher und Kartendecks drucken zu lassen und daran zu verdienen.

Heute verdient sie unter anderem auch damit Geld, darüber zu schreiben, wie sie von der Esoterik weg, hin zum christlichen Glauben gefunden habe, und welche Gefahren auf dem esoterischen Weg lauern.

Besagtes Buch ist voller Bibelzitate und Warnungen vor einem schrecklichen Höllenfegefeuer und dem Bekenntnis wie schlimm der esoterische Weg doch sei. Nebenbei läuft jedoch noch immer das Geschäft mit den Engelkarten und Büchern. Nun denn.

Mag jeder darüber denken, was er mag.

Ja, ich weiß auch, dass mir einige nun wieder Neid oder Wut vorwerfen wollen. Dies ist jedoch unberechtigt und entspricht schlichtweg nicht der Wahrheit. Ich wollte einfach einmal aufzeigen, was manchmal in der esoterischen Szene gelebt wird.

So viel dazu, wer mehr wissen möchte, kann gerne Googlen.

Nun zurück zur Numerologie.

Ich bevorzuge hier Tabellen und Bücher, der ursprünglichen Meister der Numerologie.

Ja, ich benutze das Wort Meister, weil es Menschen waren, die sich ihr Wissen erarbeitet haben, es von anderen Wissenden gelehrt, nicht aus irgendwelchen dubiosen Quellen gechannelt bekamen, sondern sie haben mitunter ein Leben lang, damit geforscht, berechnet, beobachtet, geändert und studiert, und ihr Wissen auch weitergegeben. Sie wurden im Grunde eins mit ihren Studien und dem Thema.

Das Wissen war nicht, inclusive Zertifikat, an einem Wochenende zu erkaufen, oder gar im Onlineshop zu erwerben, man musste es sich erarbeiten, lernen, studieren usw. Wissen hatte noch ideellen Wert.

Es mag sein, dass ich hier unflexibel im Denken bin. Aber, dies ist es, woran ich glaube.

Spirituell und doch bodenständig, nachvollziehbare Erkenntniswege und keine dubiosen Channelmedien, die wie Pilze, nach dem Regen, aus dem Boden sprießen.

Wie dem auch sei.

Dieser Kassenbon forderte mich wortlos dazu auf, mich einmal wieder der Numerologie zu widmen. Was ich dann am Wochenende auch tat und siehe da. Ich habe die Botschaft verstanden.

Die ELF ist die Zahl der Träumer, der Visionäre und von Menschen, die ihre Ideale intuitiv finden.

Die zu dem Stehen, was Sie als wahrhaftig erkennen, und doch weise genug sind, zu erkennen, dass andere eine eigene Wahrheit haben können/dürfen.

Man lebt hier auf verschiedenen Ebenen, zum einen in der eigenen Lebensvision zuhause, dabei sich dieser widmen, ohne die Gegenwart zu vergessen. Mit dem Geist auf Reisen, und doch fest verankert mit dem Grund, der Halt und Heimat gibt.

Die Elf gehört auch zu Menschen, die Ihre Berufung erkannt haben, und diese unaufdringlich weiterbringen.

Die Elfer dürfen oftmals Kritik einstecken, von denen, die dieses Doppel-Dasein nicht nachvollziehen können.

Man gesteht ihnen ungern zu, dass Sie sowohl in den universellen geistigen Gefilden zuhause sind als auch in der materiellen, greifbaren und oftmals sehr nüchternen Gegenwart.

Diese beiden Bereiche zu vereinen und zu leben, ist an sich schon eine Berufung.

Die Elfer wurden auch geboren als Menschen, die mitteilen, die Lehren- und hinweisen, die Rat geben und doch nicht Klugscheißern. Wer Ihren Rat nicht will, muss ihn nicht annehmen.

Die Mittelwege suchen, finden und anbieten, und doch oft dafür missachtet werden. Dies ist Schiksal und Berufung von Elfern.

Aber, sie sind auch dafür geboren, missverstanden und verurteilt zu werden.

Und doch ist die geistige Welt so tief in der materiellen verankert, dass diese Dinge nach außen hin, von ihnen abprallen, und es ist eine Lebensaufgabe, innerlich daran nicht zu zerbrechen.

Es sind die Neptunier unter den Zahlen, die einen starken und strengen, jedoch nicht zu strengen, Saturn brauchen, um Bodenhaftung zu wahren. Deren Merkur stark gestellt, die Gedanken und Visionen sortiert  und ausbalanciert, aber auch zentriert.

Die Elfer sind stark, sehr stark und doch auch so zerbrechlich. Ebenso wie Neptun, je nach seiner Stellung im Horoskop, mit all seinen Visionen und seiner Sensibilität, anspornt oder zerbricht.

Damit will ich nicht sagen, dass jede Neptunstellung Sensibilität verleiht. Dies tut er mitnichten, meist wird die Neptunstellung leichtfertig nach Stand im Haus und Zeichen gedeutet, ohne all die Verbindungen, die er eingeht und die alles Verändern und aus Neptun einen Egoisten erschaffen können.

Die zweiundzwanzig ist schon wieder eine eigene Sache, über die ich später ausführlicher schreiben werde. Nur so viel vorweg.

Es sind die Menschen, die aus Visionen Tatsachen entstehen lassen, die Ihrer Zeit voraus sind, vergleichbar ein wenig mit der Uranusenergie, gepaart mit Saturn.

Die zweiundzwanzig ist im Grunde die Weiterentwicklung der Elf.

Sie baut da weiter auf, wo die Elf Ihre Visionen anfing zu verwirklichen.

Da wo die Elf vor Visionen, Ideen und Möglichkeiten überläuft, da packt die zweiundzwanzig an und erschafft die passende Realität.

Sie trägt in die materielle Welt, was in der geistigen Weite des Elfers an Möglichkeiten kreiert wurde.

Sie erschafft aus der Vision etwas greifbares. Hierbei ist die Positive 22 immer darauf bedacht, keinem Wesen zu schaden, nur um die eigenen Ziele und Träume umzusetzen.

Die zweiundzwanzig ist ein guter Erschaffer und doch auch ein Hüter des Lebens.

Die 22 erschafft in der Realität dies, was die 11 im Geist geboren hat.

Hierbei wird jedoch nie der Blick auf das große und ganze vergessen.

Die 22 will zusammenführen, vereinen, schlichten und heilen. Sie erschafft Welten und neue Zeiten.

Menschen mit der 22 im Namen oder Geburtsdatum, als Lebenszahl etc. können ebenso wie die Elf Wanderer zwischen den Welten sein. Aber auch gute Medien und Vermittler universeller Weisheiten.

Meine Botschaft in dieser Einkaufssumme ist mir sehr bewusst geworden, unter anderem, dass ich weiterhin meiner Intuition vertrauen darf, mich der Führung der Ahnen anvertrauen, und die uralten Weisheiten in mir selbst erforschen und befreien darf. Es gab auch noch andere Botschaften dazu, die ich jedoch hier nicht mitteilen möchte 😊

Und Nein, für mich hat kein Engel mir eine Zusagen gesendet, dass mich meine Dualseele liebt. Das weiß ich auch so 😉

Mir gab dies die Bestätigung, dass ich auf dem Weg, auf dem ich bin, genau richtig bin.

Die viele Kritik, mit der man mich, gerade in Bezug auf die Seelen/Dualseelenliebe bedenkt, weil ich andere mitteile als die Szene, sehe ich wieder als dies, was es im Grunde ist. Unverständnis dafür, dass eine Seele den Mut hat, ihren eigenen Weg zu gehen.

Unverständnis und Ablehnung dafür, dass es unterschiedliche Meinungen geben darf.

Ich bin auf meinem Weg, den ich gehen soll, und werde ihn auch nicht verlassen. Dies wollte mir auch meine verstorbene Großmutter mitteilen, an die ich, beim Anschauen der 47,11,-  zuerst erinnert wurde. Dass ich auf meinem Weg bin.

Außerdem hat es Freude gemacht auch einmal wieder über so ein Thema zu schreiben.

Man kann übrigens die Numerologie auch in das Thema Seelenliebe einbeziehen. Darüber werde ich wohl in den kommenden Monaten, einiges hier auf dem Blog schreiben.

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