Kipperkarten

Ich bin ein Fan der alten Kartendecks, also auch der Kipperkarten.

Und zwar der ganz einfachen ursprünglichen Kipperkarten.

Sie sind zauberhaft in ihrer Schlichtheit und in ihren Farben, sowie der Aussagekraft einfach aufgrund der Schlichtheit.

Ich möchte euch gerne eine der Karten näher vorstellen, zum Aufzeigen, wie eine gute Orakelkarte wirken kann.

Die Nummer drei die Ehestandskarte.

Hier siehst Du ein Pärchen, im Freien stehen.

Auf den ersten Blick erkennt man kaum mehr auf dieser Darstellung.

Aber beim genauen Hinschauen und Wahrnehmen, siehst Du, dass diese Paar in einer sehr idyllischen Umgebung steht.

Die beiden stehen vor einer Mauer, die Halt gibt, die den Stürmen des Lebens trotzt, obwohl sie den Blick auf einen gesund wachsenden Wald freigibt.

Hier erkennt man einen grünen gemischten Wald, hinter dem sich wiederum ein Gebirge erstreckt, trotzdem aber der Blick auf den Himmel frei bleibt.

Sie stehen auf saftig grünem Gras und der Herr lehnt sich gelassen und fröhlich auf der kleinen Mauer auf. Er bezieht so die Kraft, Schutz und Halt für die Dame zu sein.

Die kleine Mauer erweist sich bei genauem Hinschauen als Bestandteil des Gebäudes vor dem beide stehen und verstärkt somit noch die Aussagekraft einer soliden, gesunden Beziehung, innerhalb derer man sich geborgen und beschützt fühlt und trotzdem das Gefühl hat, dass einem noch die ganze Welt offensteht, die man dann gemeinsam erobern kann. Weiterlesen

Die Kipperkarten

Kipperkarten

Auch hier ist, wie bei den meisten älteren Decks, der Ursprung nicht wirklich nachvollziehbar.

Man sagt, der Ursprung sei in Indien zu finden und wohl von Zigeunern in Europa eingeführt worden.

Andere sagen, es sei eine Kombination von Zigeuner- und Lenormandkarten.

Wieder andere Behaupten, die Ursprünge des ** Kipper-Decks sind wohl auch im Tarot und in den „Losbüchern“ (Wahrsagen mit Hilfe von Würfeln und vorgefertigten Antworten in einem Buch) der Renaissance zu vermuten.

Das berühmte Wahrsagespiel „Sybille“ könnte ein Vorläufer des Kipperdecks sein, da viele Symbole und Themen der Kipperkarten auch bei den Sybilla-Karten zu finden sind. Zu den Sibilla-Karten folgt noch ein eigener Beitrag.

Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass diese Karten von Frau Susanne Kipper entworfen und 1890 auf den Markt gebracht wurden. Es gab damals wohl auch schon ein Begleitheftchen dazu, in welchem die Karten, und der Umgang damit beschrieben wurde.

Zu ihr habe ich folgende Informationen im Internet gefunden:

Susanne Kipper soll die Karten entworfen haben. Weiterlesen

Auslegeart für festgefahrene Situationen

Diese Legeart ist anhand des Fotos oben selbsterklärend.

Du kannst hierfür jedes beliebige Kartendeck benutzen.

Einfach wie gewohnt die Karten mischen, abheben wenn Du magst und diese drei Karten schon vorab deuten. Meist zeigt sich bei den abgehobenen Karten schon die Problematik an, um was es dir geht oder aber Du erkennst hier schon einen Lösungsansatz.

Danach die Karten fächerartig vor dir ausbreiten und sieben Karten ziehen, die Du dann wie oben gezeigt auslegst.

Ich rate immer dazu, die Karten erst verdeckt auszulegen und nach und nach in der Reihenfolge der Ziffern aufzudecken. So kannst Du dich Anfangs auf die Botschaft jeder Karte konzentrieren und erst ganz zum Schluss alle Karten zusammenfassend deuten.