Das Sammeln von Harzen

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Das Sammeln von Harzen

Bäume liefern wervolle Bestandteile für Räucherungen.

Besonders die Harze sind sehr beliebt. Manches Harz kann man selbst sammeln.

Bei deinen Spaziergängen und Aufenthalten im Wald findest Du mit Glück das eine oder andere Harz an einem Baumstamm.

Dies eignet sich hervorragend zum Einsammeln und trocknen für dein eigenes Räucherharz.

Eine Regel dabei solltest Du nie vergessen.

Sei achtsam beim Einsammeln des Harzes. Begegne dem Baum mit Respekt und Achtung vor seinem Sein.

Ich bin der Überzeugung, dass ein Baum die Verletzung genauso spürt, als wenn dir einen Schnitt in die Haut versetzten, würde.

Verletze niemals die Rinde des Baumes wissentlich, nur damit Du an ein Stück Räucherharz kommst.

Besonders die Fichte und die Kiefer, sondern bei Verletzungen ihrer Rinde Harz ab. Dies sammelt sich am Äußeren des Stammes an und lässt sich mit Vorsicht leicht entnehmen, um es dann Zuhause zu trocknen und später zum Räuchern zu verwenden.

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Sehr wahrscheinlich wirst Du ganz besonders dort fündig, wo einige Monate zuvor Baumfällungen oder Waldarbeiten durchgeführt wurden. Da bei solchen Maßnahmen zumeist Bäume verletzt werden, und genau an diesen Verletzungen findest Du dann das austretende Harz des Baumes.

Also lohnt sich der Weg an solchen Stellen entlang sehr wahrscheinlich für dich und dein Vorhaben Harz zu finden. Dieses kannst Du dann vorsichtig abnehmen, ohne den Baum erneut verletzen zu müssen.

Es gibt aber auch Bäume, die von selbst Harze absondern, ohne dass sie zuvor beschädigt wurden.

Achte bitte sehr genau darauf, dass Du beim Ernten des Harzes die damit verschlossene Wunde des Baumes nicht erneut öffnest. Nimm es so ab, dass eine Schicht Harz an der Rinde vorhanden bleibt, und somit die Wunde des Baumes geschlossen bleibt.

Da kannst das Harz sammeln, indem Du es vorsichtig abbrichst, oder abklopfst. Du kannst es auch mit einem Gegenstand abkratzen, aber gerade hier solltest Du sehr achtsam sein, dass Du die Rinde nicht verletzt. Ein solches Harz hätte für mich keine „Heilende“ Bedeutung, da es geerntet wurde, indem man dem Baum „Schmerz“ zufügte.

Im Grunde solltest Du mit dem Harz zufrieden sein, welches Du ohne Zuhilfenahme von Werkzeugenentfernen kannst. Zum Eigenbedarf dürftest Du auf diese Weise mit der Zeit einen schönen und ausreichenden Vorrat zusammentragen können.

Zum einen findest Du das Herz am Stamm und auf der Rinde des Baumes, aber Du kannst es auch am Fuß des Baumes finden. Da beim Ausfließen des Harzes mitunter auch einiges auf den Boden tropfen und sich dort ansammeln kann.

Die Erde und sonstige „Verschmutzungen“ in Form von Nadeln oder Resten von Rinde und Holz, Erde und Sand, kannst Du nach dem Trocknen des Harzes abwischen oder abbürsten.

Nach dem Einsammeln des Harzes ist es eine schöne und spirituelle Geste, wenn Du eine Opfergabe am Fundort hinterlässt. Etwa in Form von etwas Tabak, Reis, Eicheln, Nüsse, Waldbeeren, Maiskolben, Salatblätter oder auch getrocknete Früchte.

Es reicht auch, wenn Du ein Dankgebet sprichst und dich persönlich bei der entsprechenden Pflanze für Ihr Geschenk an dich bedankst.

Das eingesammelte Harz muss nun getrocknet werden, da es, auch wenn es außen schon hart ist, sehr wahrscheinlich im Inneren, ganz besonders bei Fichtenharz noch weich und/oder klebrig ist.

Am besten lagerst Du das Herz zum trocken in Holz oder Pappkästen. Das Trocknen an sich kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Du erkennst an seinem Duft, ob es schon lange getrocknet ist, der ob es noch mehr Zeit braucht.

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Je älter dein Harz ist, umso aromatischer und stärker duftet es beim Räuchern.

Eine Faustregel ist. Je „Jünger“, also weniger getrocknet das Harz ist, umso mehr duftet es nach den ätherischen Ölen, die es beinhaltet. Je „Älter“ und trockner es ist, umso mehr geht der Duft ins Balsamische und Tiefe.

Das getrocknete Harz lässt sich einfach aufbewahren, ein schönes Glas, oder eine Dose nach deinem Geschmack reichen, da es nicht lichtempfindlich ist, vollkommen aus.

Trotzdem schadet es dem Harz nicht, wenn Du es etwas dunkler aufbewahrst.

© Erika Flickinger

Willst Du mehr über ein bestimmtes Harz wissen, dann klicke einfach auf den entsprechenden Baumnamen und du wirst zu den Infos weitergeleitet.

Die Lärche

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