Fliedersirup

Fliedersirup (ein Rezept von den Küchengöttern)

Aufgegossen mit Wasser, Wein oder Sekt erfrischt er an heißen Tagen oder überrascht als duftender Aperitif die Gäste beim launigen Gartenfest.

Zutaten

*8-10 voll aufgeblühte, ungespritzte (am besten dunkelviolette) Fliederblütendolden

1Bio-Zitrone

1,2 kg Zucker

30 g Zitronensäure (aus der Apotheke)

Ergibt ca. Für 5 Flaschen (je ca. 300 ml Inhalt)

Zubereitung

  1. Die Fliederblüten von Ungeziefer befreien, aber nicht waschen. Die einzelnen Blüten von den Dolden zupfen. Die Zitrone heiß waschen, in Scheiben schneiden und mit den Fliederblüten in eine Schüssel geben. 1 ½ l Wasser und den Zucker in einem Topf unter Rühren aufkochen lassen, bis sich der Zucker völlig aufgelöst hat. Dann noch 3 Min. sprudelnd kochen und lauwarm abkühlen lassen. Die Zitronensäure einrühren und die Mischung über den Flieder gießen.

 

  1. Die Schüssel mit einem Brett oder Teller abdecken und die Mischung im Kühlschrank 4 Tage ziehen lassen. Den Fliedersirup anschließend durch eine Kaffeefiltertüte gießen, auf sauber ausgespülte Flaschen verteilen, verschließen und kühl aufbewahren.

*Rezept gefunden bei Küchengötter:

 

Ei-Ersatz selbst machen

Ei_ersatz selbst machen: kartenlegen-beratung.comEi-Ersatz selbst machen

Einen Ei-Ersatz herzustellen ist sehr einfach.

Du brauchst dazu

300 Gramm Maismehl

30 Gramm Johannisbrotkernmehl (bekommst Du im Reformhaus)

Die beiden Zutaten müssen sehr gut durchgemischt werden.

Dies geschieht am besten mit einem Mixer. Mische diese beiden Zutaten gute 2-3 Minuten mit dem Mixer durch.

Dann einfach in ein dunkles Glas oder eine Box luftdicht verschließen.

Bei Bedarf nimmst Du 2 Teelöffel davon und vermischst das Mehl sehr gut mit 40 Gramm Wasser.

Bei feuchten Mischungen kannst Du den Ei-Ersatz auch pur zugeben oder mit weniger Wasser.

Dieser Ei-Ersatz kann eigentlich für alles benutzt werden, wozu Du Eier als Bindemittel brauchst.

Frikadellen, Kuchen, Klöße usw.

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Salat-Kräutermischung auf Vorrat selber machen – nie mehr Tütendressing

fb-salat-kraeutermischung-auf-vorrat-selber-machen-2Gefunden und bei Copyright © smarticular.net

Salat ist lecker und gesund, doch erst ein gutes Dressing macht ihn richtig schmackhaft.

Doch konventionelle Fix-Tütchen und Salat-Soßen enthalten weit mehr Zusatzstoffe als Kräuter, beispielsweise haben wir eine Tüte “Knorr Salat Krönung” gefunden mit gerade mal acht Prozent Kräutern!

Die Liste an beigemischten Zusätzen erscheint endlos, Hauptinhaltsstoffe der Fertig-Tütchen sind u.a. Füllstoffe, Verdickungsmittel, Salz und Zucker.

Dazu kommen Dinge wie Palmöl und Hefeextrakt.

Dabei lässt sich ein Kräuterdressing mit wenigen Zutaten leicht auf Vorrat herstellen.

Wir haben wieder mal fleißig getüftelt und ein weiteres Fertigprodukt durch eine hervorragende, selbst gemachte Alternative ersetzt!

Mit dem folgenden Rezept gehst du sicher, dass in deinem Salatdressing ab sofort nahezu hundert Prozent Kräuter enthalten sind.

Salat-Kräutermischung auf Vorrat herstellen

Küchenkräuter lassen sich auf dem Balkon oder der Fensterbank ganz leicht selber ziehen. Vielleicht benutzt du auch hin und wieder fertige Kräuter-Töpfchen für Basilikum, Schnittlauch und andere Kräuter, die meistens nur mit ein paar Tricks lange überleben.

Mit unserer Kräuter-Mischung kannst du welkende Töpfchen vor dem Mülleimer retten und vollständig in der Mischung verarbeiten.

Besonders eignet sich diese Methode außerdem, wenn der Herbst bevorsteht und du noch viele frische Kräuter hast, die ohnehin aufgebraucht werden müssen.

Du benötigst lediglich:

Viele frische Salatkräuter wie z.B. Petersilie, Basilikum, Dill, Schnittlauch, oder auch Liebstöckel – ganz nach Geschmack

10-15 g Salz pro 100 g getrockneter Kräuter

1 Teelöffel Pflanzenöl pro 100 g
cc-salat-kraeutermischung-auf-vorrat-selber-machen-1So geht’s:

Alle Blätter samt Stängel auf einem Küchentuch oder Backblech ausbreiten und schonend trocknen.

Wenn die Kräuter völlig durchgetrocknet sind (das merkst du, wenn die sie in deiner Hand “rascheln” und sich mit den Fingern zerreiben lassen), im Mixer zu feinem Pulver zerkleinern. Alternativ kannst du – ohne Mixer – auch frische Kräuter klein schneiden und dann trocknen. Kräuter, Salz und Öl in ein Schraubglas füllen und mit einem Löffel so lange durchrühren, bis eine gleichmäßige Konsistenz entstanden ist.

Durch das Öl bilden sich zuerst kleine Klumpen.

Sobald es gut verteilt ist, sorgt das Öl dafür, dass sich Salz und Kräuter gut mischen und nicht stauben. Trocken und lichtgeschützt aufbewahren.

Nach Belieben kannst du auch getrockneten Knoblauch, Kurkuma, Paprika, zerstoßene Senfsaat, Pfeffer und weitere Gewürze hinzufügen.

So verwendest du die Kräutermischung: Gib ein paar Teelöffel des Kräutervorrats mit etwas Öl, Essig und einer Süße deiner Wahl in die Salatschüssel und rühre kräftig um. Lasse die Soße ein paar Minuten ziehen. Kurz vor dem Servieren den Salat unterheben.

Dressing der wilden Variante

Für dieses Rezept brauchst du noch nicht mal Geld für Küchenkräuter auszugeben, denn die folgenden, schmackhafte Kräuter wachsen fast überall kostenlos in der freien Natur.

Die Herstellung der Kräutermischung erfolgt genauso wie beim vorherigen Rezept.

Beim Sammeln von Wildpflanzen solltest du aber auf bestimmte Dinge achten, beispielsweise sollten Kräuter nicht direkt neben der Straße, auf überdüngten Wiesen oder Hundeauslaufgebieten geerntet werden.

Ich selbst ziehe manche Wildkräuter gleich auf dem Balkon und gehe so sicher, dass sie frei von irgendwelchen Rückständen sind.

Bereits ab März zeigen sich viele der grünen Pflänzchen und das Sammeln kann losgehen.

Wenn du nicht weißt, wie die essbaren Pflanzen aussehen, nimm ein Erkennungsbuch zu Hilfe oder besuche eine Kräuterwanderung in deiner Nähe.

Folgende Blätter von Wildkräutern eignen sich besonders gut:

Spitzwegerich (herbwürzig-leicht bitter)

Brennnessel (aromatisch)

Gundermann (herb-aromatisch)

Löwenzahn (kräftig, leicht nussig)

Giersch (intensiv, wie Petersilie und Karotte)

Vogelmiere (mild, wie Kopfsalat)

Franzosenkraut (würzig, mild)

cc-salat-kraeutermischung-auf-vorrat-selber-machen-3Tipps zum Kräutersammeln:

Möglichst junge Blätter bevorzugen. Trockene Blätter mit einem Messer oder den Händen ernten. Nicht an Regentagen ernten, die Kräuter verlieren sonst an Aroma und schimmeln leicht.

Von jedem Kraut etwa zwei Hände voll sammeln.

Im Herbst gesammelte Samen der Brennnessel ergänzen das Wildkräuterdressing um eine nussige Note.

Trockne die Samen auf einem Küchentuch, siebe die Stängel ab und gib die Samen deiner Wildkräutermischung hinzu.

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Zitronenmelisse-Zucker

zzZutaten:

2 Bund (ca. 100 Gramm) abgezupfte Blätter der Zitronenmelisse

100 Gramm Zucker

geriebene Schale einer Bio-Zitrone

Herstellung:

Die Blätter waschen, vorsichtig trockenschütteln oder trockentupfen.

Dann die Blätter und den Abrieb der Zitrone gemeinsam in einen Mixer und geben fein pürieren.

Das Mus dann in eine Schüssel geben und nach und nach mit dem Zucker mischen. Nicht den ganzen Zucker auf einmal zugeben, sondern langsam zufügen. Dies solange machen  wie das Melissenpüree Zucker aufnimmt ohne dass es wieder hell wird. Lieber etwas weniger Zucker nehmen.

Dann füllst man die Masse in einen verschließbaren Behälter und lässt diesen bis zu 24 Stunden stehen, damit der Zucker gut durchziehen und das Aroma aufnehmen kann.

Das Ganze dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech dünn verstreichen und mit ungefähr 40° im Ofen trocknen. Dabei einen Kochlöffel zwischen Backofen und Backofentüre klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Während dem Trockenvorgang im Backofen, das Gemisch mehrmals „durchrühren“, damit man ein feines Endergebnis bekommt und keine Klumpen.

Wenn das Gemisch gut getrocknet ist, das Backblech herausnehmen alles abkühlen lassen und in eines oder mehrere dunkle/s Gefäß/e abfüllen.

Anwendung:

Man kann damit Obst süßen und Süßspeisen aufpeppen, indem man normalen Zucker durch den Melissen-Zucker ersetzt.

Wasser und Tee erhält damit eine besonders frische Note.

Aber auch im Müsli, in Joghurt, -Quark oder anderen Milchspeisen gibt er ein wunderbares Aroma ab.

Cocktails und Smoothies werdet er ebenso auf und bringt Frische hinein, wie auch Gebäck oder Eiskreationen.

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