Kategorie-Archiv: Räucherungen

Sternanis zum Räuchern

Sternanis rächern: kartenlegen-beratung.comSternanis (illicium verum, illicium anisatum)

Hier werden die sternförmigen getrockneten Früchte im Mörser zerkleinert und zu Pulver zerrieben.

Er verbreitet einen feinen aber würzigen Duft nach Anis, aber auch sanft nach Lakritze.

Sternanis wird auch in Räucherungen verwendet, die für hellsichtige Zwecke geräuchert werden.

Dieser Duft soll Konzentration und Wahrnehmungsfähigkeit steigern.

Er baut Ängste ab und heitert auf, wenn die Seele bedrückt ist.

Aber auch in Reinigungsräucherungen passt er gut, genauso wie zur Meditation.

Er passt auch hervorragend in Heilungsräucherungen die für Krankheiten wie zum Beispiel Husten und Erkältungen, Magen- und Verdauungsprobleme sowie Koliken in diesem Bereich, aber auch bei Gelenkerkrankungen wie Rheuma, aber auch Probleme mit Blase und Niere, eingesetzt werden.

Außerdem bringt er neue Energien und stärkt das Immunsystem.

Da man sagt, dass der Duft von Sternanis die Götter erfreut, wird er auch gerne bei Altararbeiten und bestimmten Ritualen, bei denen man die Götter milde und großzügig stimmen will, geräuchert.

Auch in Räucherungen, in denen es darum geht zu einem anderen Menschen einen neuen Kontakt zu knüpfen und man zuerst dessen Vertrauen und Zuwendung zurückgewinnen möchte, kann Sternanis seine Wirkung entfalten. Jedoch auch, um in Freundschaften Tiefe entstehen zu lassen oder frischen Wind in Beziehungen jeglicher Art zu bringen.

In der Magie hilft der Sternanis negative Energien und böse Geistwesen zu vertreiben.

Mischen kann man ihn gut mit Besenginster, Zimt (Cassia), Curcuma, Drachenblut, Fenchel, Gewürznelke, Kardamom, Koriander, Mandarine, Nelke, Orange, Pfeffer, Zimt, Zitrusfrüchten.

© Erika Flickinger

Alantwurzel

inula-britannica-855490_960_720Die Alantwurzel

Auch: Sonnenwurz, Elfenampfer, Helenenkraut, Odinskopf, Brustalant, Darmkraut, Edelwurz, Darmwurz, großer Heinrich, Altwurz, Darmwurz, Edelherzwurz, Edelwurz, Glockenwurz, Großer Heinrich, Helenenkraut, Schlangenwurz, Ulenkwurz.

Alant war schon den alten Germanen gut bekannt. Dort diente er als Zeichen der Kraft der Sonne. Er wurde Odin und Wotan geweiht.

Seinen Namenals Elfenkampfer bekam er, zu Zeiten, in denen die Menschen noch an Elfen und Gnome usw. glaubten und daran, dass diese Wesen eben an solchen Gewässern „wohnten“, an welchem eben der Alant häufig gefunden wurde.

In weit zurückliegenden Zeiten diente Alant hauptsächlich der Abwehr von Dämonen und wurde so zu einem Schutzkraut für Anwesen, Stall und Gehöfte. Zu diesem Schutzzwecke wurde er über Türen und Toren aufgehängt.

Eine besondere Bedeutung kommt ihm bei den Sonnwendfesten zu, hier wird er zusammen mit anderen Pflanzen geräuchert.

Noch heute hat er den Ruf, in Verbindung mit Amuletten oder Talismanen gegen böse Kräfte zu wirken.

Die Alantwurzel verbreitet einen angenehmen Duft, der holzig- balsamisch und nach Bananen und auch nach Veilchen riecht.

Gerne eingesetzt wird sie bei Beschwerden wie z.B.

Seelischen Tiefs, Traurigkeit, melancholischen Verstimmungen, zur Beruhigung, in stressigen und/oder angespannten Situationen, in dunklen Zeiten um Licht in die Seele zu bringen.

Jedoch hilft dir die Wurzel auch, wieder an die Quelle deiner eigenen inneren Kräfte zu gelangen und diese wieder für dich zu nutzen.

Die Alantwurzel kann dich mit Ihrem Duft wieder mit dem Licht der Sonne erfüllen und so auch schwere Gedanken vertreiben.

Er ist hilfreich bei melancholischen Stimmungen und Niedergeschlagenheit und erinnert dich mit seinem warmen Duft an die heilende Kraft, welche in dir selbst ruht, dadurch hilft er dir auf energetischer Ebene oft schon, als Räucherung, bei den ersten Anzeichen von Erkältung und Husten, sowie zur Entspannung bei Angst, Stress und Nervosität.

Die Räucherung mit der Alantwurzel kann beruhigend, lösend reinigend wirken und bringt Sonne ins Gemüt, lässt tiefer und entspannter durchatmen und stärkt den Selbstwert.

Sein Duft kann dir das Gefühl des Aufgehoben und Beschütztsein vermitteln und wirkt so beruhigend und ausgleichend.

Reinigungs-Räucherung I

incense-1765739_960_720Reinigungs-Räucherung I

Diese Räuchermischung kannst Du anwenden, wenn Du dich in einer Stresssituation befindest oder um Streitigkeiten zu schlichten. Aber Du kannst diese Räucherung auch ein bis zwei Stunden zuvor, in den Räumen durchführen, in denen wichtige Gespräch stattfinden werden, bei denen Diskussionen oder Streit droht. Nach dem räuchern unbedingt gut durchlüften. Diese Mischung kann dann dabei helfen, Harmonie in die Gespräche zu bekommen und die Streitlust zu abzuschwächen.

Wenn Du öfter in Situationen kommst, in denen Streit droht, zum Beispiel am Arbeitsplatz, im Bekanntenkreis, bei Veranstaltungen, dann kannst Du diese Mischung auch einfach pur in einem Beutelchen bei dir tragen. Auch hier wird ihre Energie für dich wirken.

Außerdem unterstützt dich diese Mischung, egal ob als Räucherung oder als Sachet, in Situationen in denen Konflikte jeder Art drohen könnten, überall dort wo unerwünschte negative Energien wirken oder wo allgemein eine negative Stimmung herrscht.

Des Weiteren eignet sich der Rauch des Drachenblutes hervorragend, um Gegenstände von negativen Energien zu reinigen, wie z.B. Kartendecks, Pendel, Edelsteine usw.

Zutaten

1 ½ Teile Kampfer

1 Teile Salbei

1 Teil Rosmarin

1 Teil Wacholder

½ Teil Drachenblut

1 ½ Teile Kampfer

2 Teile Weihrauch

3 Teile Copal

Alle trockenen Zutaten in einen Mörser geben und fein mahlen. Dann wie gewohnt räuchern oder in ein Sachet einarbeiten.

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Drachenblut

Drachenblut (daemenorops draco, sanguis draconis)

Beim Räuchern wird ein sehr starker und dunkler Rauch freigesetzt, wobei dass Harz einen würzig-herben und harzigen sehr intensiven Duft verströmt.

Wegen seiner Intensität wird Drachenblut sehr selten alleine geräuchert, sondern anderen Mischungen beigegeben.

Drachenblut wird dem Planeten Mars und dem Element Feuer zugeordnet.

Es wird gerne in magischen Räucherungen angewendet, da es eine starke Schutzfunktion besitzt, indem es auch starke negative Energien neutralisieren kann.

Man benutzt es gerne in Schutz und/oder Opferräucherung.

Drachenblut besitzt eine reinigende Wirkung und unterstützt diese Eigenschaft bei anderen Räuchermitteln und wird daher gerne entsprechenden Mischungen zugesetzt.

Man nutzte es früher gerne gegen als schwarzmagische Angriffe oder bei dem Verdacht „verflucht“ zu sein, sowie zum Schutz gegen solche negativen Schwingungen.

Du kannst Drachenblut in allen Situationen verwenden, in denen Du dich Schutz und kraftlos fühlst, in Lebenssituationen, in denen Du dich von fremder Energie ausgebremst fühlst, oder das Gefühl hast, dass etwas negatives deinen Weg behindert, und/oder blockiert. Drachenblut kann dir Stärke und Mut vermitteln. Auch bei Räucherungen die gegen Missgunst, Neid und Eifersucht wirken sollen, kann Drachenblut, beigemischt werde.

Drachenblut harmonisiert aber auch mit Mischungen, die deine Willenskraft und eigene Stärke fördern sollen und eine sehr positive Wirkung auf die Entwicklung des Geistes aufweist. Auch in Mischungen zum Steigern der Vitalität entfaltet Drachenblut für dich seine Wirkung.

Es wird auch gerne in Räucherungen eingesetzt zu den Themen Liebe, Schutz, sexuelle Potenz.

Auch in Räuchermischungen zur energetischen Hausreinigung passt es hervorragend wegen seiner Wirkung, negative Energien zu entfernen.

Drachenblut sollte nicht alleine geräuchert werden, sondern in einer Mischung, da es einen starken und dunklen Rauch hervorruft.

Besonders gut harmoniert es in Mischungen mit Weihrauch, Sandelholz, Zeder, Nelke.

Überhaupt verstärkt Drachenblut die Wirksamkeit und Intensität anderer Kräuter oder Harze und unterstützt so deren Wirkung.

Im magischen Bereich wird es auch gerne zu einer „Drachenblut Tinte“ angemischt, welch hier dann verwendet wird, um magische Siegel und Talismane und Ähnliches zu schreiben.

Eine weiter schöne Eigenschaft des Drachenblutes ist, dass es alte Muster (auch vorgeburtliche) erkennbar machen und dir bei der Lösung dieser Muster helfen kann.

© Erika Flickinger