BAUMHARZ – DIE SUPERKRAFT AUS DEM WALD ein Text von Katrin & Frank Hecker

Wenn Bäume verletzt werden, dann schließen sie ihre Wunden mit zähen, wohlriechenden Harzen. Jedenfalls tun viele Nadelbäume das. Was da so duftet, sind viele verschiedene ätherische Öle. Diese Harze sind so eine Art Natur-Pflaster mit eingebauter Heilsalbe.
Das haben Menschen schon vor vielen tausend Jahren beobachtet und probiert, ob das auch bei ihnen funktioniert. So ist Harzsalbe dann zu einer richtigen Urmedizin der Menschheit geworden. Und obwohl Apotheken und Drogerien heute voll sind mit allen möglichen bequem käuflichen mehr oder weniger synthetischen Heilsalben ist das Wissen um die legendäre Harzsalbe nie ganz verschwunden. Warum, das wirst du verstehen, wenn du selbst mal eine Harzsalbe benutzt hast. Weiterlesen

Hamamelis-Zaubernuss

Zaubernuss - Hamamelis: kartenlegen-beratung.comZaubernuss – Hamamelis

Schon nordamerikanischen Indianern war Hamamelis als Heilpflanze bekannt.

In Europa war sie lange Zeit eher als Zauberpflanze ein Begriff, da man den Strauch mit dem Haselnussbaum verglich.

Der erste Teil des deutschen Namens drückt das aus, was der Mensch beim Betrachten eines blühenden Zaubernuss-Strauches empfindet. Es muss ein Zauber dahinter stehen, wenn eine Pflanze mitten im Winter ihre feinen, zerbrechlich wirkenden Blüten öffnet und über mehrere Wochen präsentiert! Da verwundert es auch nicht, dass die Zaubernuss auch als „Königin der Winterblüher“ bezeichnet wird.

Herkunft

Die Zaubernuss (Hamamelis) ist in Nordamerika und Ostasien beheimatet. Die gartenwürdigen Sorten haben vielmals die gleichen Eltern. Sie entstanden aus Kreuzungen von Hamamelis japonica x Hamamelis mollis.

Aussehen

Hamamelis sind sommergrüne, (laubabwerfende), Sträucher. Die Blätter gleichen dem Haselnussblatt. Der Wuchs ist aufrecht, ausladend und eher offen, (vasenförmig). Er kann bis zu 4 Meter erreichen. Dafür braucht es aber viele Jahre, da die Pflanze sehr langsam wächst. Die spinnenähnlichen, duftenden Blüten erscheinen, je nach Witterung und Standort, bereits im Januar an den kahlen Zweigen. Es gibt Sorten in den Farben gelb, orange bis Rot. Bei starkem Frost rollen sich die Blütenblätter einzeln ein und können dadurch auch tiefe Temperaturen unbeschadet überstehen. Wenn die Minusgrade vorbei sind, rollen sich die Blütenblätter wieder aus.

Im Herbst verfärbt sich das grüne Laub in leuchtende Farben. Dabei verändern sich bei den gelbblühenden Sorten die Blätter zu Gelb bis orange, bei den rotblühenden Sorten mehr zu orange bis Kupferrot.

Anwendung:

In Räuchermischungen werden die Blätter sehr gerne in indianische Mischungen gegeben, welche dafür gedacht sind, mit den Geistern der Ahnen, den Schutztieren oder ähnlichem Kontakt aufzunehmen. Weiterlesen

Weihrauch (Boswellia)

Weihrauch (Boswellia)

Beschreibung:

Weihrauch wird aus dem Gummiharz der Boswellia-Bäume gewonnen. Die Bäume wachsen an den Küsten des Roten Meeres, Südarabien und Somalia Er ist von gelb bis fast weiß Farbe und wird meist in Form von Körnchen angeboten.

 

 

Er besteht aus 50-70 % Harz

20 % Gummi

4-8 % ätherischen Ölen

Duft:

Ein balsamischer bis süßer und lichter und ätherischer Duft, aber auch je nach Sorte würzig bis Citrusartig.

Weihrauchbesitzt einen sehr beruhigenden Duft, er wirkt ausgleichend auf die Aura und die Chakren.

Gesundheitliche Anwendung:

Seine Heilwirkung kommt besonders der Haut zugute da er eine verjüngende Wirkung besitzt. Strapazierte und beanspruchte Haut hilft er den Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren. Er kann Falten mindern und wirkt bei Verletzungen vorbeugend gegen Narbenbildung.

Da er stimmungsaufhellend wirkt, eignet er sich für Zeiten seelischer Tiefgänge zum Räuchern oder für die Duftlampe sehr gut.

Weihrauch wirkt entzündungshemmend, schmerzstillen und beruhigend.

Gerne angewandt wird er bei Atemwegserkrankungen, Gelenkerkrankungen, zur Stärkung der Leber, bei Problemen mit der Bauchspeicheldrüse und Magen-Darmerkrankungen. Auch eine Krebsheilende Wirkung sagt man ihm nach.

Spirituelle Anwendung:

Schenkt den Gedanken mehr Ruhe, hilft beim Abschalten und ist daher gut geeignet bei Meditationen.

Weihrauch hilft dir, mit deinem inneren Selbst in Kontakt zu kommen.

Außerdem regt er deine inneren Kräfte und unterstützt das Selbstbewusstsein.

Bei Rückführungen hilft er an die Wurzeln all dessen zu gelangen, was Du vor dir selbst und der Welt verbirgst. Er hilft dabei, verdrängte Erinnerungen ans Bewusstsein zu heben und diese objektiv zu betrachten und besser aufzuarbeiten.

Boswellia hilft dir dabei, dein Herzchakra zu öffnen.

Magische Anwendung:

Zum fernhalten schädlicher Einflüsse ist er ebenso geeignet wie zur Raumreinigung.

Bei allen Vorhaben, die Vergangenes auflösen sollen ist Weihrauch eine gute Hilfe, denn er fordert dich auf, altes gehen zu lassen um dem Neuen in deinem Leben Platz zu machen. Sein Duft hilft dabei, vergangene Erlebnisse loszulassen und zu verarbeiten. Dafür sollte sein Duft bei abnehmendem Mond, für entsprechende Rituale oder Anrufungen genutzt werden.

Weihrauch eignet sich hervorragend für Astralreisen, Kontakt zu spirituellen Ebenen, Kontaktaufnahme mit deinem Geistführer oder deinem Krafttier, da er den Geist beflügelt und dabei hilft, dich von der Erdverbundenheit zu lösen.

Der Rauch des Boswellia wirkt desinfizierend und stark reinigend, daher kannst Du deine Kartendecks, Pendel, oder alle Ritualgegenstände in seinen aufsteigenden Rauch halten und reinigst sie somit von allen negativen Einflüssen.

Wenn Du eine Bitte an das Universum sendest, hilft das räuchern oder die Duftlampe mit Weihrauch dabei, deinen Wunsch in diese Sphären zu übermitteln.

© Erika Flickinger

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Die Lärche

Die Lärche
Larix decidua, auch Lorchbaum, Lörbaum, Schönholz genannt.

Das Lärchenharz war in früheren Zeiten, besonders in den Alpenregionen, ein sehr beliebtes Heilmittel.
Am besten bekannt war es in Form der Zugsalbe.
Leider gerät es immer mehr in Vergessenheit.

Die Lärche ist ein immergrüner Nadelbaum und wächst besonders in den Alpen. In Gebirgswäldern findet man sie auch gerne alleinstehend.
Die Lärche kann eine Höhe bis zu 30 Meter erreichen.
Ihre Rinde ist bei den jungen Bäumen eher gelblich noch glatt und innen rötlich, um sich bei älteren Bäumen zu einer graubraunen und innen rötlich-violetten hin Schuppenborke zu wandeln.
Ihre Nadeln sind ca. drei Zentimeter lang, hellgrün, zart und nicht stechend.
Die Lerche lässt als einziger europäischer Nadelbaum ihr Nadeln schon im Herbst fallen.
Die abgefallenen Nadeln werden zu einem wunderbaren Dünger und durch ihr leichtes Astwerk, welches besonders viel Sonnenlicht durchlässt, entwickelt sich rund um die Lärche eine reiche Flora.
So erkennt man oft schon bei einem Blick auf den Boden, dass hier eine Lerche steht.
Alte Überlieferungen sprechen davon, dass die Lärche der Ruhe und Tanzplatz Waldelfen, Bergfeen und Saligen ist. Auch wohnen in der Lärche, dem Menschen wohlgesonnene Geister.

Trägt man ein Stück Lärchenholz/Rinde bei sich, soll dies vor negativen magischen Einflüssen schützen.
In früheren Zeiten pflanzte man eine Lärche zu seinem Haus, um eben diesen Wesen einen Wohnplatz zu bieten, da diese Wesen den Ruf hatten, dem Menschen wohlgesonnen zu sein und somit ihren Schutz zu erlangen.

Wenn der Familie viel Leid oder Unglück begegnete wurde das Haus  mit Lärchenharz/Holz oder Rinde geräuchert.
Wer eine Lerche sieht, kann dort auch Gaben für diese Wesen niederlegen und um ihrem Schutz bitten.
In den Alpen wurde die Lärche oft als Hausbaum gepflanzt, um den Feen als den Menschen wohlgesonnene Wesen einen Wohnsitz zu bieten.
Ihr Harz der Lärche wurde schon vor Jahrhunderten gewonnen um für Heilzwecke eingesetzt zu werden.
Es hat je nach Standort der Lärche, eine Hellegelbe bis dunkelbraune Farbe, und eine honigartige Konsistenz.
Ihr Harz, das Lärchenterpentin eignet sich hervorragend für Heilmittel, aber auch zum Räuchern.
Zum Räuchern eigen sich auch die Rinde (geraspelt) und die Nadeln (getrocknet).

Äußerlich wurde es hauptsächlich in Form von Salben und Pflastern, als Kompresse, und zum Räuchern angewendet.
Zum Beispiel bei:
Verschleimungen der Atemwege,
bei Erkältungen,
bei chronischem Schnupfen,
bei Katarrhen der Nebenhöhlen,
bei schlecht heilenden Wunden,
Furunkeln
Es wirkte äußerlich angewendet:
Durchblutungsfördernd,
Wundheilend,

desinfizieren,

antiseptisch,

Schleimlösend,

Erweichend,

Wärmend,

Schmerzlindern bei rheumatischen und neuralgischen Beschwerden.

Zum Räuchern:
Das Harz, die Rinde und die Nadeln der Lärche verströmen beim Räuchern einen feinen, edlen und würzigen Duft, der mit einer holzigen Note versehen ist.

Sie wird geräuchert bei Ritualen, für die Gesundheit (siehe oben), um Neuanfänge und Erneuerung zu unterstützen.
Zum Schutz vor negativen Einflüssen.
Sie wirkt anregen und stimulierend.
Bei mangelndem Selbstvertrauen und den Selbstwert zu fördern.
Um neue Vorhaben zu unterstützen und deine Entscheidung zu kräftigen.
In allen Räucherungen, die das Glück und positive Energien und Eigenschaften fördern.

Gerne geräuchert wird die Lärche auch bei Versagensängsten, bei der Angst sich in einer bevorstehenden Situation zu blamieren, bei Prüfungsängsten, Schüchternheit und der Angst vor Neuem.

© Erika Flickinger

Lärchenharz bekommt ihr z.B. hier