Saturn

Saturn herrscht in den Sternzeichen Steinbock und Wassermann.

In genauem Gegensatz zu Jupiter regiert Saturn das begrenzende und einschränkende Prinzip.

Jupiter bringt Entfaltungsmöglichkeiten; Saturn setzt den Rahmen, in dem das Wachstum sich vollziehen kann.

In seiner positiven Form steht Saturn für Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung, in der negativen Form bringt er Einengung und Hemmung.

Seine psychologischen Erscheinungsformen sind deshalb oft sehr verwickelt, obwohl seine astrologischen Entsprechungen ganz einfach sind.

Die Ursachen und Folgen von Hemmungen und Verdrängungen sind so zahlreich und vielschichtig, dass sie nicht leicht zu erkennen sind.

Die moderne Astrologie hat das Bild des Saturn als der „Dunklen Sonne“ wiederbelebt und diesem Planeten die Rolle des „Schattens“ zugewiesen – des Winkels der Psyche, in der der einzelne alle Eigenschaften und Verhaltensweisen ablegt, die als unannehmbar gelten.

Diese Inhalte verschwinden jedoch nicht einfach, sondern schleichen sich auf unliebsame Weise wieder in unser Leben ein.

Saturn beschwört schwierige und belastende Lebenssituationen herauf. In vielen Fällen führen wir diese durch unser Verhalten selbst herbei.

Manchmal aber hat es den Anschein, als ob das Schicksal sie uns auferlegt hätte.

Die von Saturn bestimmten Lebensumstände zwingen uns, uns zu ändern.

Wenn wir bereit sind, uns innerlich zu entwickeln, lässt der Druck der Umgebung meist nach.

Saturn verursacht Verzögerungen, Hindernisse und materielle Schwierigkeiten.

Er regiert alles was mit Tradition, konservativem Festhalten am Bestehenden, öffentlichen Institutionen, staatlicher und kirchlicher Autorität, Polizei und sozialen Tabus zu tun hat.

In seiner positiven Form ist er mit Selbstdisziplin, harter Arbeit, organisatorischen Fähigkeiten und Treue verbunden.

Jupiter

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Jupiter regiert das Zeichen Schütze, in der früheren Astrologie, auch das Zeichen Fische. Heute ist Neptun der Herrscher der Fische.

In der Astrologie zeigt Jupiter zwei Gesichter, die beide aus der klassischen Götterwelt stammen.

Auf der einen Seite ist Jupiter der Göttervater, der in erhabener Weisheit Recht spricht, auf der anderen Seite ein liederlicher Schürzenjäger und zügelloser Fresser.

In der Astrologie steht Jupiter für Wachstum und Expansion.

Entsprechend der Stellung des Jupiter im Horoskop kann sich das auf jeden Bereich beziehen, sei es geistig, gefühlsmäßig, spirituell oder körperlich.

Alles, was Jupiter tut, ist pompös und aufgeblasen.

Zeigt er sich von seiner besten Seite, ist er weise, großzügig und gütig.

Wo es ihm an Beherrschung fehlt, kann er verschwenderisch, großspurig und ausschweifend werden.

Jupiter ist besonders stark mit Religiosität, Weisheit, Philosophie und Recht verbunden.

Mit Merkur teilt er sich die Herrschaft über Vernunft und alle geistigen Anstrengungen.

Mit Merkur teilt er sich die Herrschaft über Vernunft und alle geistigen Anstrengungen. Do während Merkur Kenntniserwerb und Wissensvermittlung regiert, bringt Jupiter das tiefe Verständnis und die Weisheit, die die Anwendung von Wissen ermöglicht.

Wie Merkur regiert Jupiter die Reisen, doch bei ihm geht es stets um lange, abenteuerliche Entdeckungsfahrten, gleich, ob auch körperlichem, spirituellem oder intellektuellem Gebiet. Sie sind das Mittel, durch die Jupiter sein oberstes Ziel erreicht – zu wachsen.

In der Tradition war Jupiter stets der Planet, der Glück, Reichtum und Ruhm bringt. Das allein reicht jedoch nicht aus. Damit das Glück des Jupiter Dauer hat, muss Saturn hinzutreten.

Mars

Mars ist der Regent der Sternzeichen Widder und Skorpion.

Als Kriegsgott der klassischen Mythologie regiert Mars Energie, Unternehmungsgeist, Initiative, Aktivität und Selbstdurchsetzung.

Er ist zuständig für Hitze und Waffen: Messer, Gewehre, Sprengstoffe, Feuer und so weiter.

Die Astromedizin verbindet Mars mit Fieber, Entzündungen, Unfällen und allen Erkrankungen, die eine Operation erfordern.

Aus der Position des Mars im Geburtsbild erkennt man das allgemeine Energieniveau einer Person und ihre elementaren Verhaltensmuster.

Er zeigt an, wie wir auf die Welt zugehen und praktische Probleme lösen.

Mars verrät eine Menge über unser Auftreten anderen gegenüber.

Mars hat eine wichtige Aufgabe in Beziehungen.

Während Venus die Anziehungskraft symbolisiert, die Menschen aufeinander ausüben, zeigt Mars den aktiven Impuls, der sie dazu bringt, aufeinander zuzugehen.

Beide Planeten zusammen umschließen alle Möglichkeiten einer vollständigen emotionalen und sexuellen Beziehung.

Psychologisch gesehen regiert Mars das Männlichkeitsideal, das jeder von uns in sich trägt.

Im Geburtsbild des Mannes weist Mars darauf hin, welchem Rollenvorbild er nachstrebt.

Im Geburtsbild einer Frau zeigt Mars, wie sie mit ihrer männlichen Hälfte umgeht, was sie von Männern erwartet und welcher Männertyp sie anzieht.

Die Mars zugeschriebenen Farben sind rot und hellgelb.

Venus

Venus: kartenlegen-beratung.comVenus regiert die Zeichen Stier und Waage.

Bei den Römern war Venus die Göttin der Liebe.

Als Ischtar, Astarte und Aphrodite wurde sie in alten Kulturen verehrt.

In der Astrologie regiert Venus die weibliche Hälfte der menschlichen Psyche, wo sie bei Frauen und Männern für weibliche Qualitäten sorgt.

Diese sind meist sanft, liebevoll, diplomatisch, künstlerisch, kreativ und empfindsam, haben aber auch härtere Seiten.

In der politischen Astrologie untersteht Venus das Kriegsglück.

Venus regiert vor allem in engen Partnerschaften und Beziehungen, einschließlich der Ehe. Um in Beziehungen miteinander auszukommen, entwickeln die meisten Menschen venusische Eigenschaften wie Feingefühl, Takt und Sanftheit, während dieser Planet unter negativen Vorzeichen auch neidisch, eifersüchtig und aggressiv machen kann.

Die Stellung der Venus im Geburtsbild gibt dem Astrologen darüber Auskunft, wie sich der jeweilige Mensch in Liebesbeziehungen verhält und wie leicht er Partnerschaften aufbaut.

Im Horoskop von Frauen weist Venus darauf hin, welchem Leitbild weiblichen Verhaltens sie nachstreben.

Bei Männern zeigt die Position der Venus an, was sie von Frauen erwarten und welchen Frauentyp attraktiv finden.

Venus regiert alle Gegenstände und Verhaltensweisen, die angenehm, genussvoll, schön, anmutig und anziehend sind.

Menschen mit einer stark gestellten Venus im Geburtsbild können Künstler werden oder aber träge und genusssüchtig in den Tag hineinleben.

Merkur

Merkur

Merkur regiert die Zeichen Zwillinge und Jungfrau.

In der klassischen Mythologie war Merkur der Götterbote des Olymps.

In der Astrologie regiert dieser Planet alle Formen der Kommunikation, seinen sie physikalisch, geistig, alltäglich oder tiefenpsychologisch.

So ist zum Beispiel eine kurze Busreise, um einen Freund zu besuchen, ebenso eine merkuriale Erfahrung wie die Erkundung des Unbewussten in der Psychoanalyse.

Merkur ist der einzige Planet, der männliche und weibliche Eigenschaften in sich vereint. Deshalb kann er uns helfen, die gegensätzlichen Hälften unserer Persönlichkeit miteinander zu versöhnen.

Merkur ist zwar oberflächlich, aber er sorgt im psychologischen Bereich dafür, dass Selbsterkenntnis und Einsicht uns seelische Wandlungsprozesse erleichtern.

Merkur hilft auch, die äußere Welt kennenzulernen.

Er regiert kurze Reisen sowie alle Formen des Lernens und Kenntniserwerbs.

Ihm unterstehen alle Gegenstände und Apparate, die wir brauchen, um miteinander zu kommunizieren: Telefone, Bücher, Zeitungen, Autos, Züge, Fernsehen, Bleistift, Schreibmaschine, Tablets, Computer, und so weiter.

Computer sind zum Beispiel eine merkuriale Entwicklung.

Im Geburtsbild zeigt Merkur an, wie die Person denkt und spricht, wo ihre geistigen Interessen liegen und wie sie sich ausdrücken.

Anhand der Stellung es Merkur im Geburtsbild, kann der Astrologe erkennen, wie seine Schwächen am besten zu begrenzen und seine Stärken zu betonen sind.

Menschenmit stark gestelltem Merkur sollten Berufe im Kommunikationsbereich wählen, wie zum Beispiel Lehrer, Journalist, Taxifahrer, Reisebüro-Fachfrau/mann oder Sekretär/in und Ähnliches.