Saturn

Saturn herrscht in den Sternzeichen Steinbock und Wassermann.

In genauem Gegensatz zu Jupiter regiert Saturn das begrenzende und einschränkende Prinzip.

Jupiter bringt Entfaltungsmöglichkeiten; Saturn setzt den Rahmen, in dem das Wachstum sich vollziehen kann.

In seiner positiven Form steht Saturn für Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung, in der negativen Form bringt er Einengung und Hemmung.

Seine psychologischen Erscheinungsformen sind deshalb oft sehr verwickelt, obwohl seine astrologischen Entsprechungen ganz einfach sind.

Die Ursachen und Folgen von Hemmungen und Verdrängungen sind so zahlreich und vielschichtig, dass sie nicht leicht zu erkennen sind.

Die moderne Astrologie hat das Bild des Saturn als der „Dunklen Sonne“ wiederbelebt und diesem Planeten die Rolle des „Schattens“ zugewiesen – des Winkels der Psyche, in der der einzelne alle Eigenschaften und Verhaltensweisen ablegt, die als unannehmbar gelten.

Diese Inhalte verschwinden jedoch nicht einfach, sondern schleichen sich auf unliebsame Weise wieder in unser Leben ein.

Saturn beschwört schwierige und belastende Lebenssituationen herauf. In vielen Fällen führen wir diese durch unser Verhalten selbst herbei.

Manchmal aber hat es den Anschein, als ob das Schicksal sie uns auferlegt hätte.

Die von Saturn bestimmten Lebensumstände zwingen uns, uns zu ändern.

Wenn wir bereit sind, uns innerlich zu entwickeln, lässt der Druck der Umgebung meist nach.

Saturn verursacht Verzögerungen, Hindernisse und materielle Schwierigkeiten.

Er regiert alles was mit Tradition, konservativem Festhalten am Bestehenden, öffentlichen Institutionen, staatlicher und kirchlicher Autorität, Polizei und sozialen Tabus zu tun hat.

In seiner positiven Form ist er mit Selbstdisziplin, harter Arbeit, organisatorischen Fähigkeiten und Treue verbunden.

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