Wacholder

Wacholder

Auch Juniperus communis, gemeiner Wacholder, Heide-Wacholder, Feuerbaum, Kranewittbaum, Machandelbaum, Räucherstrauch, Reckholder oder Weihrauchbaum genannt.

Dies ist in meinen Augen eine Wunderpflanze. Ein Allroundmittel für unzählige Räucherungen aber auch ohne zu räuchern bietet dir Wacholder viele Möglichkeiten, ihn in den Alltag zu integrieren.

Schon seit frühester Zeit ist diese Pflanze bei Heilkundigen, Schamanen und beim Orakeldeuten beliebt.

Er diente unter anderem bei Schutz- sowie Reinigungsritualen.

In ägyptischen Gräbern fand man ihn als Grabbeigabe und vermutet, dass er auf der Reise ins Land der Seelen, als auch dem Grab selbst, als Schutz dienen sollte.

Die sibirischen Schamanen nennen ihn den Baum des Lebens.

Auch bei den Kelten und Germanen galt er als wichtiges Räucherwerk, da er eine stark reinigende, sowie desinfizierende Wirkung hat. Außerdem ist er hervorragend als Reinigungsweihrauch einzusetzen, da er sehr klärend und auch ausgleichend wirkt.

Ich persönlich benutze ihn bevorzugt vor dem Salbei. Dies besonders in Zeiten, in denen Viren ihre Runde drehen, bei Grippe- Magen-Darm- Erkältungs- und anderen Viren, ist er hervorragend geeignet, die Wohnung und Arbeitsräume zu reinigen.

Auch Gartenlauben und Ähnliches profitieren von seiner Wirkung.

Im Garten selbst geräuchert, schützt er deine Pflanzen und regt sie zu einem besseren Wachstum an. Du kannst auch in jedem Beet das Holz des Wacholders oder andere seiner Bestandteile in die Erde geben.

Besonders gut passt eine Wacholderreinigung zu Samhain, um den Kontakt zu den Ahnen zu fördern.

Einige Wacholderbeeren bei deinen Kartendecks, Pendeln oder anderen divinatorischen Hilfsmittel aufbewahrt, fördert die Intuition und den Kontakt zwischen dir und den Hilfsmitteln. Auch da er die Verbindung zu Verstorbenen und zu anderen Reichen fördert.

Wacholder sollte auf keinen Fall in der Natur gesucht und geerntet werden. Er steht mittlerer Weile unter Naturschutz. Sofern Du einen Garten hast, würde ich dir deine/n eigenen Wacholderbaum empfehlen. Du kannst diese auch online bestellen. Sie sind pflegeleicht und gedeihen auch auf kargem Boden, auch sind sie winterhart bei Minustemperaturen bis zu 35° Minus.

Manche davon können drei bis vier Meter hoch werden, mit einer Breite bis zu eineinhalb Metern.

Sie eigenen sich auch sehr gut als Kübelpflanze bei deinem Hauseingang und schützen somit auch deinen Wohnbereich.

Besonders gerne wird Wacholder geräuchert, um zu reinigen, als Schutzräucherrungen, bei Krankheiten und Zeiten, in denen man sich kraftlos fühlt.

Wenn Du das Gefühl hast, dass eine Energie n deinen Räumen ist, die nicht zu dir gehört- oder gar überhaupt nicht in diese Welt, so kannst Du Wacholder räuchern und der betreffenden Seele- oder Energie damit helfen, den Weg dahin zurückzufinden, wo sie eigentlich sein soll.

Wacholder spendet aber auch Trost in Zeiten, in denen DU unter einen großen Verlust leidest. Er hilft dir dabei, innerlich zu verstehen, dass manche anderswo sein soll und hilft die bei Kontakt zu lieben Verstorbenen- oder wenn Du diesen noch etwas mitteilen möchtest, was zu deren Lebzeiten versäumt wurde. Du räucherst Wacholder und denkst dabei an die betreffende Seele und daran, was Du noch zu sagen hast. Die Energie des Wacholders hilft dir dabei, dass deine Botschaft ankommt, aber auch dabei, dass Du eventuelle Botschaften der anderen Seele vernehmen und verstehen kannst. Du musst dazu auch nicht unbedingt räuchern, sondern es reicht, wenn du einige zerdrückte Wacholderbeeren in deiner, bevorzugt linken Hand hältst, da links die Seite für das Unbewusste ist. Bei Rechtshändern dann natürlich die rechte Hand.

Auch stärken Wacholderbeeren bei dir getragen, deine Aura und schützen sie vor Fremdeinflüssen. Dabei vermitteln sie dir auch Kraft, und das Gefühl, stark genug zu sein, für alles, was dir begegnet.

Energien von anderen, wie Eifersucht, Neid Kritiksucht, hält er zum größten Teil von dir fern. Außer es gehört zu deiner momentanen Lebensaufgabe, damit umgehen zu lernen, dann hilft er dir dabei, dies zu erkennen und umzusetzen.

Besonders gerne empfehle ich, Wacholderbeeren- Holz- und Nadelspitzen bei sich zu tragen, wenn man innerhalb einer Liebe und/oder Trennung den Schmerz und das erzwingen wollen praktiziert. Hier hilft dir der Pflanzengeist dabei, auf ein für dich positive Art, diese Emotionen loszulassen oder anders zu verstehen.

Bei jeglicher spiritueller Arbeit verleiht er dir einen offenen und aufnahmefähigen Verstand, der jedoch nicht kritiklos alles aufnimmt, sondern auch filtert, somit erleichtert er dir den Zugang zu höherem Wissen.

Besonders gut verträgt sich der Wacholder übrigens mit den Bestandteilen von Nadelbäumen und hat die Fähigkeit sich mit deren Eigenschaften zu bündeln.

© Erika Flickinger

 

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