Tageskarte Seelenliebe – Erdverbundenheit

Tageskarte Seelenliebe – Erdverbundenheit

Diese Karte fordert dich auf, darauf zu achten, dass Du verankert bleibst nd doch deinem eigenen Mittelpunkt und Lebensziel näherkommst.

Links siehst Du die Dame mit Feuer, diese stellt dein Unterbewusstsein dar. Sie trägt ein Feuer in Händen, ohne sich zu verbrennen.

Man kann an Ihrer Körperhaltung Bewegung erkennen.

Die Dame rechts steht für dein Bewusstsein, schau wie starr sie steht. Man hat das Gefühl, sie sei festgewachsen und unbeweglich. Sie schaut geradeaus, als fixiere sie einen festen Punkt, welcher aber an der anderen Frau vorbeigeht.

Sie schaut in die Ferne, als erkenne Sie dort ein Ziel und bleibt doch unbeweglich am gleichen Fleck.

Während die linke Dame auf das Feuer in Ihren Händen blickt.

Ihre Körpersprache sowie ihre Blickrichtung zeigen Bewegung an. Bewegung ist Fortschritt, Weiterkommen, ist Leben.

Das Feuer in Ihren Hände symbolisiert Energie und ebenfalls Bewegung, jedoch auch Risiko und aktives tun.

Sinnbildlich stehen diese beiden Frauen für all dies, was dir bewusst ist- oder Du nach außen hin tust, und dies, was in deinem Inneren vor sich geht- oder was von dir erkannt werden möchte.

Im Mittelpunkt der Karte siehst Du eine kleine Energiewolke, die in Grüntönen leuchtet.

Sie stellt die Lebensenergie dar, das Zentrum des Fühlens, das Ziel des Lebens, und der Mittelpunkt deines Fühlens. Den Grün ist auch eine der Farben der Liebe. In früheren Zeiten versinnbildlichte grün Liebe, Glück und Wachstum innerhalb von Beziehungen.

Auch ist die Umgebung der beiden Frauen stark von Grün bestimmt.

Grün ist eine sehr aussagekräftige Farbe. Sie steht unter anderem für Gesundheit, Heilung, Wachstum und Hoffnung. Aber was wenige wissen, Grün ist auch die Farbe der Unerfahrenheit und ein Zeichen dafür, dass man lenk- und beeinflussbar sein kann.

Man kann mitten im Wachstum erstarren und sillstehen bleiben.

Als Farbe der Tradition möchte Grün dir hier in Verbindung mit der Beweglichkeit des Feuers sagen, dass Du dich nicht an dies halten musst, was andere (eine Tradition ist dies, was im Grunde alle tun, weil man es eben tut) dir vorleben. Nicht jede Tradition, nicht jedes Ritual passen zu dir.

Komme heraus aus der Starre dessen, was man so tut und finde hinein in die Beweglichkeit dessen, was Du wirklich tun willst- oder was dich weiterbringt.

Traditionen sind dazu da, einen gewissen Halt zu finden, der dich aber auch festhalten kann.

Bewege dich eher zum Feuer hin, fange an zu brennen, für dies, was Du selbst bist und lerne dabei dich selbst und deine Bedürfnisse kennen.

Breche aus der Rolle, welche die unbewegliche Frau symbolisiert aus und entwickle dich zum Feuerträger deines eigenen Lebens.

Strebe nach Weiterkommen und bleibe dabei trotz allem deinen eigenen inneren Wurzeln treu.

Die Schlange im Vordergrund will dir zeigen, dass Du nach den Sternen streben kannst und doch mit der Erde verbunden bleiben darfst.

Auch ist sie auf der Karte der Vermittler zwischen dem bewussten und unbewussten deiner Gefühle.

Im Hintergrund siehst Du zwischen den Felsformationen einen Sonnenaufgang. Dieser Will dir sagen, dass es um deine eigene Lebensenergie geht, die Du leben sollst, nicht um die Energie, die so viele vorgeben.

Den Untergrund dieser Karte stellt eine Spirale dar, ein ewiger Kreislauf, der immer in Runden verläuft. Auch hier erkennst Du wieder, dass die linke Dame hier sich barfuß auf „Ihrem“ Weg befindet, steht die rechte Dame steif auf einem Randstreifen und kommt scheinbar nicht vorwärts.

Die Dame links geht den Weg, der Sie in die Mitte führen wird, hin zur Ihrer eigenen Erleuchtung.

Die Dame rechts schaut von dieser Erleuchtung weg und zeigt deutlich Stagnation und Desinteresse daran, zu Ihrer wahren Bestimmung hinzufinden.

Die Schlange hierbei warnt davor, sich zu sehr vom Eigenen Weg abbringen zu lassen. Sie fordert dich auf, auf das Jetzt zu achten, auf den momentanen Augenblick, und nicht zu weit in die Zukunft zu planen. Der Moment ist wichtig, um in die Zukunft zu finden. Wer den Moment missachtet, verpasst den Augenblick, der in die wirkliche Zukunft führt.

Die Felsformationen im Hintergrund sagen aus, dass egal, ob es Wahrheiten gibt, die in Stein gemeißelt werden, Du doch deine eigenen Wahrheiten, dein eigenes Lebensfeuer, finden und in den Mittelpunkt deines Lebens tragen darfst.

Du musst nichts tun, nur weil viele es tun, sondern Du sollst tun, was dir guttut, weil das was viele vorleben und wie ein Felsen mitten in ihr leben stellen, muss nicht das Wahre für dich sein. Schau genau hin, zwischen den Felsformationen leuchtet der Sonnenaufgang. Er symbolisiert dir, dass man immer zwischen dem was Tradition ist und dem was andere von dir fordern, noch ein dritter Weg liegen kann, auf dem Du letztendlich das Feuer deines Lebens behüten und vor dir hertragen kannst.

In Bezug auf die Seelenliebe trägt die Karte die Botschaft in sich, dass nur Du das Feuer deiner Liebe finden, behüten, am Brennen erhalten und in dein Leben tragen kannst.

Eigene dir die Sichtweise einer Schlange an. Sie kann sich komplett am Boden bewegen, da wo die ganze Masse läuft, sie kann sich aber auch aufrichten du sich so über die Maße erheben und sich Weitblick verschaffen, wo denn noch andere Wege zu erkennen sind.

Kurz gesagt, lebe deine Liebe, so wie Du es möchtest, aber auch so wie sich diese dir zeigt.

Bleibe verwurzelt in die selbst und vermeide obskure Praktiken, um etwas erzwingen zu wollen. Liebe liebt Freiheit und trifft ihre eigenen Entscheidungen, die Du durch nichts wirst, beeinflussen können. Und vor allen Dingen, höre auf, in die Zukunft zu planen, dabei auch noch den Menschen, den zu liebst, mit zu verplanen, lebe den Moment und genieße jeden Augenblick, den Boden unter deinen Füßen, denn nur so kannst Du dich auch mit deinem Himmel verbinden, ohne dich selbst zu verlieren. Trage dein L(i)ebensfeuer sichtbar nach außen, verfolge deinen Lebensweg und lasse zu, dass sich die passende Flamme, die ebenso frei leben darf wie deine, sich mit deinem Feuer verbinden darf.

© Erika Flickinger

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