Tageskarte Seelenliebe – Die Ursprünglichkeit

Tageskarte-Seelenliebe – Die Ursprünglichkeit

Diese Karte zeigt deutlich an, dass Du im Moment darauf hingewiesen wirst, dass Du dabei bist, deine Natürlichkeit, deinen wahren Ursprung zu verlieren, oder aber, je nach Karten, die dabei liegen, dass Du diese jetzt leben kannst.

Achte bei all deinen Gefühlen darauf, nie dich selbst zu verlieren.

Diese Karte zeigt aber auch an, dass Du durch deine Seelenliebe, den Kontakt zu uraltem, in deinem Unterbewusstsein gespeichertem Wissen, wiedererwecken kannst.

Bei Fragen zu Seelenliebe, taucht diese Karte gerne auf, wenn es gemeinsame Missionen oder Aufgaben zu erfüllen gibt.

Tief in euch beiden schlummert, eine Kraft, ein Wissen, und sehr wahrscheinlich auch der Drang, zu etwas Größerem. Etwas, das nur ihr beiden gemeinsam erkennen und wieder ins Leben tragen könnt.

Die Ursprünglichkeit möchte dich aber auch darauf hinweisen, ganz Du selbst zu sein.

Sie zeigt dir im Grunde, dass dein Seelenpartner dich nur wirklich erkennen kann, wenn Du nach außen erscheinst, wie Du wirklich bist.

Er fordert von dir keine Veränderung. Deine Seelenliebe will dich so, wie er dich gefunden hat, genauso. Will er dich verändern oder denkst Du, dich verändern zu müssen, dann solltest Du ehrlich in dich gehen und dich fragen, ob dies wirklich Liebe ist.

Je nachdem welche Karten dabei liegen oder wie die Fragestellung ist/war, kann die Ursprünglichkeit aber auch aussagen, dass Du selbst ein zu festgefahrenes Bild davon hast, wie Partnerschaft und Liebe sein sollte.

Nun ist jede Liebe anders, Du wirst keine Gefühle gleich erleben, so wie auch dein Gegenüber bei jedem Menschen anders fühlt.

Die Liebe wird nicht in einem festgefahrenen Muster funktionieren, sondern sich die Freiheit nehmen, da zu fließen, wo es den Schwingungen von beiden entspricht.

Die Ursprünglichkeit kann auch aussagen wollen, dass Du glaubst, eine Liebe ist nur richtig, wenn eine feste Partnerschaft daraus entsteht, mit gemeinsamem Haushalt und festen Wurzeln, die unverrückbar in dein Schema passen.

Genau hier kann dir deine Seelenliebe zeigen, dass sie deine Glaubenssätze bis ins Innerste erschüttern kann und Du, sofern Du an deiner Vorstellung, wie Liebe zu sein hat- oder in welcher Reihenfolge Sie ablaufen muss, festhältst.

Wer in der Liebe unflexibel wird und nur seine Ansichten und Vorstellungen zulässt und dies was der andere unter Liebe versteht, außer Acht lässt, könnte am Ende recht einsam dastehen.

Schau dir den Himmel auf dieser Karte an, er ist in Rosatönen gehalten. Rosa steht auch für die reine Liebe, für Gefühle, das Schweben und sich wohlfühlen darin.

Allerdings zeigt dieser Himmel auch an, dass man nicht ewig im Verliebtsein hängenbleiben kann, sondern, dass man dem anderen das Recht zugestehen sollte, sich zu zeigen wie er ist und vor allen Dingen auch, ihn so sehen zu wollen wie er wirklich ist, sonst kann der Fall aus den rosaroten Wolken sehr schmerzhaft sein.

Aber auch Du selbst sollst dich von Beginn an zeigen, wie Du bist. Wir neigen dazu, uns anfangs von der Besten Seite zu zeigen, machen aus Verliebtheit Zugeständnisse und wollen dem anderen unsere schönsten Seiten zeigen. Kurz gesagt, man ist nicht echt. Ziehen diese rosa Wolken nun weiter, indem man sich näher kennenlernt, taucht nach und nach das Wahre Selbst von beiden auf. Und hier erst kann die Liebe ihre Wurzeln schlagen, zum Baum werden, der verwurzelt und kräftig dasteht. Der Baum auf der Karte zeigt seine Schatten und sein Licht. So sollte es sein. Hier kann die Liebe auf einem gesunden grünen Boden ihre Wurzeln verankern und ein Zuhause erschaffen.

Die Botschaft dieser Karte ist:

„Bleibe Du selbst, wenn die Liebe bei dir anklopft und gestehe dies auch deinem Gegenüber zu. Dränge nicht zu schnell in Richtung fester Beziehung, sondern lass euch beiden die Zeit, die ihr braucht, um die alten Wurzeln, die wir alle mit uns tragen, auf einem neuen Boden zu verankern. Fordere aber auch nicht, dass nur der andere seine Wurzeln verpflanzt, sondern sei bereit auch deinen einen frischen Boden zu gönnen“

Manchmal wirst Du eine Zeit lang alleine sein dürfen, bis der andere bereit ist, auf einer neuen Wiese ein neues Zuhause zu erbauen, da seine Wurzeln an anderer Stelle vielleicht noch nicht bereit sind, verpflanzt zu werden. Wenn Du einen Baum, einfach irgendwo ausgräbst oder herausreißen willst, kannst Du seine Wurzeln verletzen. Lass deine Liebe sein wie ein Baum, der von einem bekannten Boden, auf einen neuen umgepflanzt wird. Lass ihm die Zeit, sich an die neue Beschaffenheit des Bodens zu gewöhnen. Dies gilt auch für diene eigenen Wurzeln.

Und vor allen Dingen sei bereit, dass Neue, dass dir diese Liebe zeigt, an/erkennen zu wollen. Zwänge Liebe nicht in dein angelerntes Muster, sonst bietest Du ihr keine Freiheit, in der sie sich wohlfühlen mag, sondern Zwänge. Die Liebe wird wählen, wo sie sich wohlfühlt, nicht Du und nicht dein Gegenüber, nur die Liebe entscheidet letztendlich, wo Sie sich niederlässt, um ihre Wurzeln zu verankern.

Hier bei dieser Karte kommt noch der Aspekt, der gemeinsamen Mission hinzu. Sie sagt aus, dass eine Partnerschaft nur entstehen wird, wenn man seine gemeinsamen Missionen und Aufgaben erkennt und annimmt, um diese umzusetzen. Manchmal kann sie auch aussagen, dass man sich nur deshalb getroffen hat, damit beide, für sich alleine etwas lernen, erfahren und ausgleichen können, um so einen neuen fruchtbaren Boden, für das eigene Leben zu erschaffen.

Was genau dies ist, oder ob es in eine Partnerschaft führt oder nicht, kann dir die Karte alleine nicht sagen.

Eine zusätzliche Aussage dieser Karte ist auch, dass die Gefühle für diesen einen Menschen, dich auch auf dich selbst zurückwerfen und dich vielleicht so lange alleine stehen lassen, bis Du zuerst in dir selbst, eine Veränderung erlebt hast- oder Talente, Begabungen, Missionen entdeckt hast, welche Du dann nach außen lebst, um sie in deinem Leben Früchte tragen zu lassen. In diesem Falle wirst Du im Nachhinein dankbar sein, dass diese Liebe es war, die dir das Tor zu einem für dich neuen Leben geöffnet hat.

© Erika Flickinger

 

 

 

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