Uranus im Quadrat oder in Opposition zum Mond des anderen

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Uranus im Quadrat oder in Opposition zum Mond des anderen

Hier haben wir einen sehr karmischen Aspekt, welcher auch aufzeigt, wie verheerend falsch sich verstandene bedingungslose Liebe auswirken kann.

Der Mond wird lange Zeit verzweifelt am Uranus festhalten, egal, wie dieser ihn behandelt.

All dies wird vielleicht auch unter dem Mantel der bedingungslosen Liebe geschehen, obwohl hier nur eine alte „Schuld“ ausgeglichen werden sollte.

Der Mond fühlt einfach, dass hier eine gefühlsmäßige Verflechtung gegeben ist und assoziiert dies mit Liebe.

Der Uranus arbeitet dem emotionalen Bedürfnis des Mondes nach häuslicher und partnerschaftlicher Sicherheit offensichtlich entgegen.

Uranus ist für den Mond zu unbeständig, auch im emotionalen Bereich, er ändert ständig seine Meinungen und Ansichten, was den Mond zur Verzweiflung treibt und auch an sich selbst zweifeln lässt. Mal wendet sich der Uranus dem Mond zu, nur um sich dann wieder auf verletzende Art abzuwenden.

Im Laufe der Zeit wird der Umgang miteinander belastend, da der Uranus den Mond ständig lächerlich machen und evtl. auch als lästig hinstellen möchte.

Uranus unterliegt hier dem Glauben, den Mond jederzeit bloßstellen und sogar in der Öffentlichkeit dessen vermeintlichen Schwachpunkt präsentieren zu dürfen.

Hier liegt eine sehr alte karmische Verletzung im Uranus verborgen, für die er nun unbewusst einen Ausgleich einfordert.

Es dürfte sich um ein Leben handeln, in dem der Mond ihn vor aller Öffentlichkeit mehrfach zum Narren machte, ihn zu einer Marionette formte, bei der er nach Belieben die Fäden zog und auch vor allen anderen seine Macht über den Uranus präsentierte, indem er ihn ungestraft kritisierte, lächerlich machte und bloßstellte.

Nun fühlt sich Uranus in der Position all dies damals Erlebte zurückgeben zu können und nutzt dies auch nach allen Kräften aus.

Der Uranus wird dem Mond auch jegliche emotionale Unterstützung sowie Zärtlichkeit, die der Mond so sehr braucht, versagen, er bietet dem Mond nur Kühle und Ablehnung.

Der Mond muss sich hier aus dieser karmischen Schuld befreien, indem er den Uranus energisch in seine Grenzen verweist.

Dies wird er aber erst können, wenn sein Unterbewusstsein glaubt, nun genügend für die damaligen Verletzungen dem Uranus gegenüber gebüßt zu haben.

Hier könnte die Einsicht helfen, dass er schon zu Genüge gefühlt hat, was er dem Uranus einst zufügte, und man nun getrennter Wege gehen darf. Auch sollte sich der Mond hier ausgiebig mit dem Thema bedingungslose Liebe auseinandersetzen und sich fragen, ob er diese wirklich so lebt, wie sie gemeint ist, oder ob er sich nur aufopfert für etwas, das ihm weiterhin nur Schmerz bereiten wird.

In dem Fall, dass der Mond sich nun endgültig abwendet und neue, eigene Wege gehen will, wird der Uranus nachhaken und weiterhin die Verbüßung einer längst vergoltenen Schuld einfordern, da er die Verletzungen vermeintlich noch immer ins sich trägt.

Jedes Mal, wenn der Mond sich zurückziehen möchte, wird er wieder nach diesem greifen, um ihn an diese vermeintliche Schuld zu erinnern.

Irgendwann allerdings wird dem Mond nur noch der Weg des Weggehens bleiben, um wieder in ein normales Leben mit einer beglückenden Partnerschaft finden zu können.

Uranus in Konjunktion zum Mond des anderen

Auch hier wirken alte Erlebnisse in die heutige Beziehung hinein.

Allerdings geht es um ein oder mehrere Leben, in denen der Mond den Uranus emotional erstickte oder in dem er durch seine Liebe zum Mond seine Freiheit aufgeben musste oder durch die Liebe zum Mond tatsächlich sein körperliche Freiheit verlor.

Die übergroße Liebe, die ihm der Mond nun entgegenbringt, weckt diese alten Gefühle wieder auf, und trotz aller Liebe des Uranus zum Mond hin, kann dieser nicht anders als auf sicherer Distanz zu bleiben, weil die Angst, durch diese Liebe seine Freiheit wieder zu verlieren, zu tief in ihm lebt.

Der Uranus ist mit dem Glauben daran, dass Liebe logisch erklärbar sein muss, in dieses Leben inkarniert, der Mond jedoch kann nur in Gefühlen ausdrücken, was Liebe für ihn bedeutet. Die Kommunikation zwischen beiden wird dementsprechend mehr als schwierig werden und jedes Mal, wenn der Mond versucht seine Gefühle zu äußern, fordert der Uranus logische Erklärungen dafür, welche der Mond ihm aber nicht bieten kann.

Auf Dauer wird hier keine Liebesbeziehung gelebt werden können, da der Mond irgendwann frustriert und verletzt seiner eigenen Wege geht und den Uranus ohne Verständnis dafür zurückbleibt.

© Erika Flickinger

(Aus „Sternenlicht im Mysterium Dualseelen“)

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