Pluto im Quadrat oder in Opposition zum Mond des anderen

 

Pluto im Quadrat oder in Opposition zum Mond des anderen

Hier besteht die Gefahr, dass der Mond von Pluto manipuliert und für eigene Zwecke eingespannt wird.

Der Mond wird von Anfang an eine unerklärliche Abhängigkeit zum Pluto spüren, welche ihm auch ungute Gefühle beschert.

Hier fühlen beide von Anfang an Bindungen zu alten Leben und es besteht die Gefahr, dass beide fast augenblicklich in uralte Rollen schlüpfen.

Der Mond dürfte sich mit der Zeit vom Pluto wie ferngesteuert fühlen.

Der Pluto wiederum verspürt den Drang, den Mond immer wieder emotional unter Druck zu setzen und dessen tiefste Wunden aufzuspüren und gegen den Mond zu verwenden.

Er wird quasi von den Gefühlen und verborgensten Empfindungen des Mondes Besitz ergreifen und den Mond damit emotional unter Druck setzen.

Hier dürfte es vergangene Existenzen geben, in denen der Pluto den Mond ständig unter Kontrolle hatte. Dies dürfte auch in den verschiedensten Konstellationen gewesen sein: Eltern/Kind, Schüler/Lehrer und ähnliche Konstellationen, in denen der Pluto die Gelegenheit hatte, den Mond zu unterdrücken und zu lenken, indem er die Gefühle des Mondes gegen ihn ausspielte und benutze, um seine eigene Ziele zu erreichen, ohne Rücksicht auf die Gefühle des Mondes. Der Mond lebte sich so in eine emotionale Abhängigkeit von Pluto hinein, die er Leben für Leben steigerte, und jedes Mal wieder unter Plutos emotionale Kontrolle geriet. In diesem Leben nun soll der Mond lernen, dass er emotional nicht von Pluto abhängig ist, sondern dass er, im Gegenteil, erst seine eigene emotionale Sicherheit und seelische Gesundheit endlich wieder erlangt, wenn er den Pluto verlässt.

Und Pluto braucht diese Erfahrung, um zu erkennen, dass er die Seele eines anderen nicht dauerhaft unterdrücken kann. Für Pluto wird eine Welt zusammenstürzen, wenn sich ihm der Mond gefühlsmäßig dauerhaft entzieht, denn nun wird er auf sein eigenes Seelenleben zurückgeworfen und erkennen, dass sein eigenes emotionales Empfinden ständig auf den Gefühlen anderer aufgebaut wurde und er wird nun die Aufgabe haben, sich seiner eigenen Empfindungen und Verletzungen bewusst zu werden. Im Grunde lebte der Pluto seine Emotionen in der Form aus, dass er das Innenleben anderer nach außenkehrte, um deren seelische Wunden zu betrachten und zu kritisieren. So wich er der Aufgabe aus, sein eigenes Innenleben tiefer zu erforschen und seine eigenen Wunden zu fühlen.

Pluto selbst wird auch immer so agieren, dass der Mond nie wirklich wissen wird, was genau der Pluto für ihn empfindet. Pluto lässt den Mond in der Ungewissheit, ob seine Gefühle, die er dem Pluto entgegenbringt, auch auf Gegenseitigkeit beruhen, denn Pluto empfindet eine Art Genugtuung dabei, den Mond über seine Gefühle total im Ungewissen zu lassen.

Für den Mond ist es in diesem Leben sehr wichtig zu erkennen, dass er, um weiterleben zu können, nicht auf die Unterstützung des Pluto angewiesen ist, sondern sehr wohl alleine weitergehen kann, ohne dass sein Leben nun seinen Sinn verlieren würde.

Auch darf er sich nicht von den unterschwelligen Drohungen des Pluto, dass, wenn er ihn verlässt, er niemals mehr Zugang zum Leben des Pluto erhalten würde, aufhalten lassen.

Indem er geht, eröffnet er sich den Weg zur eigenen Heilung und wirft den Pluto somit auf dessen eigene seelische Baustellen zurück, was auch für diesen eine Chance ist, seine Seele zu erforschen und mit der eigenen Heilung zu beginnen.

Bei diesem Aspekt dürfte es sehr wahrscheinlich sogar die Hauptaufgabe beider sein, sich zu treffen, um den Weg in die Trennung und somit den Weg in die Heilung zu finden.

© Erika Flickinger

(Aus “Sternenlicht im Mysterium Dualseelen” bei Amazon und Kindle)

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