Pluto im Sextil, Trigon oder Konjunktion zum Aszendenten des anderen

 

Pluto im Sextil, Trigon oder Konjunktion zum Aszendenten des anderen

Dies ist ein starker Dualseelenaspekt. Wenn noch weitere Aspekte, hauptsächlich von Neptun und Saturn, hinzukommen, gibt es hier viele karmische Lektionen, aber auch die Wahrscheinlichkeit, seiner Dualseele gegenüberzustehen.

Alle Pluto Aspekte zählen zu den stärksten und wichtigsten Aspekten in einem karmischen Partnervergleich.

Sie sind es, die eine Menge Leid und Lernerfahrung mit sich bringen.

Auch sind es die Aspekte, die am meisten für gemeinsames Karma sprechen.

Bei diesem Aspekt wird von Anfang an eine unbeschreibliche Anziehungskraft bestehen, gegen die sich meist beide nicht wehren können.

Hier treffen zwei Seelen aufeinander, die sich gegenseitig verfallen und kaum mehr voneinander loskommen.

Auch der positive Aspekt von Pluto zum Aszendenten entbehrt nicht einem gewissen zwanghaften Verhalten.

Beide werden urplötzlich von Gefühlen überflutet, welche sie sich nicht wirklich erklären können.

Besonders der Aszendent kann sich der Anziehung des Pluto nicht entziehen und handelt teilweise wie ferngesteuert.

Dies ist ein Aspekt, der auf eine starke emotionale Abhängigkeit hindeutet, die auch ungesunde Ausmaße annehmen kann.

Pluto wird immer spüren, was der Aszendent gerade fühlt oder plant, es ist schon fast unheimlich, wie sehr er alles spürt, was den Aszendenten betrifft.

Außerdem zeigt dieser Aspekt an, dass zumindest der Pluto seinen Finger in die offenen Wunden des Aszendenten legt, aber nicht um ihn zu quälen, sondern um ihm zu zeigen, wo er heil werden kann.

Er unterdrückt oder verletzt den Aszendenten nicht damit, dass er diesen intuitiv auf dessen Wunden aufmerksam macht, sondern er steht ihm bei, sich derer anzunehmen und dadurch den Weg der Heilung zu beschreiten. Er fordert ihn regelrecht dazu auf, sich all seiner Schatten bewusst zu werden und diese ans Licht zu tragen. So wie der Aszendent den Weg der Heilung beschreitet, so geht auch der Pluto in die Heilung seiner eigenen Wunden.

Bei Pluto wiederum wirkt der Charakter des Aszendenten wie magisch auf ihn, weil dieser allesausdrückt, was der Pluto eigentlich leben möchte, aber sich, aus welchen Gründen auch immer, nie traute nach außen zu zeigen.

Auf Dauer gesehen wird Pluto versucht sein, dem Aszendenten jene Charaktereigenschaften schlechtzureden, die er bei sich selbst erkennt und nicht nach außen lässt.

Diese beiden Seelen haben sich im Grunde nun (wieder)getroffen, um sich gegenseitig zu fördern und das aus dem anderen herauszuholen, was man an sich selbst vermisst, weil beide die Geburt solcher neuen Züge genauso leben wird wie der andere (lies diesen Satz bitte nochmals. Hier stimmt etwas nicht!). Dies bedeutet, wenn der Aszendent verborgene Züge von sich an die Oberfläche lässt, hat der Pluto zeitgleich die Gelegenheit, dies auch zu tun. Man wächst aneinander und miteinander.

Nur muss Pluto immer darauf achten, dass der Aszendent seine neuentdeckten Wesenszüge auch ausleben kann, ohne dass im Pluto der Drang entsteht, diese beim Aszendenten zu unterdrücken, da er sie bei sich selbst noch nicht zulassen kann.

Auch bei positiven Aspekten wird Pluto immer einmal wieder versucht sein, seine Macht dem Aszendenten gegenüber zu behaupten, da dies in einem vergangenen Leben ein großes Thema zwischen ihnen war. Der Aszendent ist nun mit Pluto zusammen inkarniert, um alte Machtspiele, die man miteinander führte, endlich auszugleichen und friedvoll und gleichberechtigt miteinander zu leben.

Beide bekommen hier durch den anderen ein gewaltiges Wachstumspotential geliefert.

(Aus “Sternenlicht im Mysterium Dualseelen” bei Amzon)

 

 


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