Uranus im Quadrat oder Opposition oder Konjunktion zum Aszendenten des anderen

Dies ist ein Aspekt, der dem Aszendenten von Anfang an ein Gefühl vermittelt, dass hier Gefahr droht, doch trotz allem fühlt er sich magisch vom Uranus angezogen und kann sich dessen Bann nicht entziehen.

Man kennt sich seit vielen Leben, hat viel miteinander erlebt und erlitten.

Doch leben in den unbewussten Erinnerungen des Aszendenten viele Ängste, die durch die Begegnung mit dem Uranus wieder aufgeweckt oder verstärkt werden.

Uranus hat dem Aszendenten in vergangenen Inkarnationen viel Chaos, Leid und Zerstörung beschert. In dieser Inkarnation nun will man sich treffen, um dieses alte Leiden aufzulösen.

Wenn Uranus in das Leben des Aszendenten kommt, wird bei diesem vieles im Inneren erweckt werden, und wenn sich beide bewusst werden können, dass sie hier die Chance liegt, alte „Schulden“ auszugleichen, dann können beide irgendwann erleichtert ihrer Wege gehen.

Gerade weil in beiden so viele Gefühle erweckt werden und die starke Anziehungskraft vorhanden ist, meint der Aszendent schnell zu wissen, hier auf seine Dualseele getroffen zu sein, da er glaubt, dass Dualseelen viel Leid mit sich bringen müssen.

Auch weil der Aszendent von Anfang an spürt, dass hier trotz aller Liebe viel Leid, Enttäuschung und Kummer auf ihn warten, stärkt dies seinen Glauben daran, dass der Uranus seine Dualseele ist.

Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass der andere wirklich diese eine Seelenliebe ist, aber dazu müssen einige andere positive Aspekte ebenfalls vorhanden sein.

In den meisten Fällen wird es sich „nur“ um einen Seelenpartner/Zwillingsseele handeln.

Hier kann nur eine sehr ausführliche Betrachtung des Partnerschaftshorokops genauere Auskunft geben.

Uranus hingegen spürt tief im Inneren, dass hier eine Chance zur Wiedergutmachung am Aszendenten gegeben ist und möchte diesen gerade im Bereich der Unabhängigkeit und Risikobereitschaft fördern. Er spürt aber auch, dass hier zwar Liebe gegeben ist, aber dass beider Wege sich trennen werden, sobald er dem Aszendenten helfen konnte, eine gewisse Unabhängigkeit von dessen Ängsten, die er ihm evtl. in einem früheren Leben genommen hatte, wiederzugeben.

Des Weiteren muss der Aszendent hier lernen, die Freiheit, die er dem Uranus in vergangenen Inkarnationen genommen hat, in diesem Leben wiederzugeben.

In mindestens einer vergangenen Inkarnation wurde die Freiheit des Uranus durch die Liebe zum Aszendenten enorm eingeschränkt, oder er verlor diese eben wegen dieser Liebe ganz, z.B. durch Gefängnisstrafe. In diesem Leben muss Uranus nun lernen, dass Freiheit und Liebe gute Partner sein können.

In einem alten Leben hatte der Aszendent evtl. auch einmal die Rolle inne, dass er den Uranus in vielen Bereichen des Lebens einschränkte und ihn dort auch mit Gefühlen erpresste, was dazu führte, dass der Uranus einen unbändigen Drang nach Freiheit in sich entwickelte und gerade dem Aszendenten gegenüber nicht bereit sein wird, diese nun gewonnene Freiheit nochmals aufzugeben.

Uranus wird in dieser Beziehung wahrscheinlich extrem unbeständig sein, Verabredungen plötzlich absagen oder dem Aszendenten ausweichen, wenn dieser zu emotional wird oder von fester Beziehung spricht. In allen Bereichen, in denen er sich dem Aszendenten gegenüber festlegen soll, wird er sich verweigern und lieber auf totalen Rückzug gehen, als sich festzulegen. Die Einengungen aus früheren Leben wirken noch zu deutlich in seinem Unterbewusstsein.

Der Uranus müsste hier lernen, dass einfach alte Muster in ihm wirken und der Aszendent müsste lernen, dem anderen mehr Freiheiten zu lassen, da man Liebe nicht erzwingen kann.

Doch genau dies wird für den Aszendenten ein Problem sein.

Es gibt also in diesem Leben für beide etwas zu lernen und zu vergeben.

(Aus „Sternenlicht im Mysterium Dualseelen“) bei Amazon


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