Uranus im Sextil oder Trigon zum Aszendenten des anderen

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Wie bei allen Aspekten, bei denen Uranus involviert ist, entsteht umgehend eine starke Anziehungskraft. Man ist von Anfang an ineinander verliebt.

Jedoch liegt es auch in der Natur von Uranusaspekten, dass diese Gefühle genauso plötzlich, zumindest bei einem der beiden, wieder verschwinden wie sie da waren.

Bei einem der beiden, meist dem Aszendenten, entsteht dann das Gefühl, nicht ohne den anderen leben zu können, miteinander funktioniert es aber auch nicht.

Eine lebenslange Beziehung darf man bei Uranusaspekten oftmals nicht erwarten, außer es wären einige positive Aspekte von anderen Planeten im Radix gegeben.

Jedoch ergibt sich hier eine Beziehung, die voller Überraschungen ist und einiges an gefühlsmäßigen Abenteuern bietet.

Bei einem positiven Aspekt, so wie hier, wird die gegenseitige Anziehungskraft eine Weile vorhalten, sofern beide bereit sind, eine unkonventionelle Beziehung zu führen, in der es viele Hochs und Tiefs gibt, und damit leben können, dass es öfter einmal zu kurzen Trennung kommen kann.

Hier haben sich zwei Seelen getroffen, deren Gefühle Leben für Leben durch einen kleinen Funkenschlag zu einem großen Feuer neu entfacht werden.

Der Aszendent wird durch den Uranus mehr Leichtigkeit und Risikobereitschaft in sein Leben einlassen, Dinge tun, die ihm vorher nicht möglich erschienen.

Eine der karmischen Aufgaben zwischen den beiden dürfte sein, dass der Uranus Lebensfreude und die Bereitschaft in dessen Leben bringt, aus der Routine auszubrechen.

Uranus spornt den Aszendenten dazu an, Träume anzugehen und deren Verwirklichung zu wagen.

Der Aszendent wird sehr tief in den Bann des Uranus geraten, als sei hier Magie im Spiel.

Der Uranus ist fähig, dem Aszendenten Wege in Lebensveränderungen zu zeigen und zumindest den Anfang mit ihm zu gehen.

Die Gefahr bei diesem Aspekt ist aber, dass diese Beziehung zu schnell geschieht. Innerhalb kürzester Zeit finden sich beide in einer festen Beziehung wieder und wenn der Taumel der ersten Verliebtheit vorüber ist, kann zumindest beim Aszendenten das Gefühl entstehen, zu schnell gehandelt zu haben. Bei Uranus kann es sich so äußern, dass er sich einfach umdreht und seiner Wege weitergeht.

Karmisch gesehen haben die beiden sich in diesem Leben verabredet, dass Uranus auftaucht, um dem Aszendenten zu helfen, mehr Lockerheit und Risikobereitschaft in sein Leben zu lassen. Uranus will dem Aszendenten dabei helfen, Ängste vor Veränderungen loszulassen und ihm aufzeigen, dass sich manches Risiko lohnen kann.

Sobald Uranus unbewusst spürt, dass seine Aufgaben beim Aszendenten getan sind, bricht er plötzlich auf, um seiner Wege weiterzugehen, da er innerlich spürt, dass hier eine Mission beendet ist.

Da zwischen beiden über viele Leben hinweg diese starke Anziehungskraft entwickelt wurde, werden beide nur schwer voneinander loskommen, auch wenn ihre Aufgaben in diesem Leben miteinander gelöst wurden.

Hier haben wir dann die typische Situation, die von vielen Liebenden so betrauert wird, dass der andere ständig auf Rückzug geht.

Da diese Liebe aber so plötzlich in ihr Leben kam und sich so rasant gestaltet hat, glaubt nun oft der Aszendent zumindest, dass es sich hier nur um seine Dualseele handeln kann und die Rückzüge des Uranus werden nicht als dies gesehen, was sie wirklich sind nämlich eine beendete Mission, sondern man sucht vielerlei Ausreden und Rechtfertigungen, wieso der andere einem trotz der Liebesgefühle verlässt. Und schon bekommt er den Stempel Dualseele aufgedrückt, obwohl der Uranus dies meist nicht ist, sondern einfach als Seelenpartner ins Leben kam, um dem Aszendenten nur vorübergehend zur Seite zu stehen.

(Aus „Sternenlicht im Myterium Dualseelen“ bei Amazon)


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