Archiv für den Tag: 1. August 2015

Nicht zu bändigen

Wenn Du die Urfrau bändigen willst,

wirst Du schnell an deine eigenen Grenzen stoßen.

Sie lässt sich nicht verformen,

es sei denn, sie selbst sucht die Änderung.

Sie lässt sich nicht auf fremde Wege drängen,

denn niemand kennt ihre Pfade besser als Sie selbst.

Sie lässt sich in keine fremden Spielchen ziehen,

da ihr Leben frei und offen von Konkurrenz ist.

Sie schweigt wenn sie nichts zu sagen hat,

und redet bedacht doch voller Feuer,

wenn sie ihre eigene innere Wahrheit fühlt.

Sie ruht aus, wenn Sie sich selbst vor Zweifeln findet,

und lauscht in der Stille den Weisheiten des Lebens,

zwischen denen ihre Lösung ruht und auf Sie wartet.

Sie liebt frei und ohne Zwänge wo immer Ihr Herz Liebe findet,

da lässt Sie sich fallen und liebevoll umarmen.

Sie erschafft sich Ihre eigene Realität

indem Sie sich mit der Natur

und den Elementen verbindet,

denn Sie weiß, Sie ist das

Weibliche

Gebärende

Gestaltende

Sie erschafft und lebt mit jedem Atemzug

Liebe, Leidenschaft und Leben,

Sie ist ein Teil der Natur und des Lebens um sich herum.

Sie brennt in Ihrem eigenen Feuer, lebt wild und frei

In den lodernden Flammen ihrer ureigenen Energie.

Nein, sie lässt sich niemals bändigen,

doch gibt Sie sich freiwillig und voller Demut

dem der ihr wahres Sein tief in Ihrer Seele berührt.

© Erika Flickinger

Nicht zu bändigen: Kartenlegen-beratung
pinterest.com

Mein Weg…

Mein Weg ist ein altertümlicher,

mein Herz ist ehrlich und weise.

Ich feiere die fruchtbare,

grüne Erde und sehe mit offenen Augen.

Ich suche die Geheimnisse des Mondes

und tanze in seinem Anblick.

Ich zolle der Göttin Tribut

und auch all ihren magischen Wegen.

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Lughnasad

 

Lughnasadh/Lammas: kartenlegen-beratung
orig10.deviantart.net

Schnitterinnenfest – Lammas – Lugnasad 1. August

Lammas Schnitterinnenfest

 Ernten und Weihen der Kräuter

Anfang August beginnt der Erntemonat. Viele Pflanzen tragen Früchte, das Getreide ist reif, Heilpflanzen haben eine ganz besonders hohe Wirkung. Der Sommer ist spürbar, wir erleben Hitze und Kraft. Jedoch ist es an der Zeit, einen bewussten Schnitt zu setzen. Die Zeit der Fülle der Früchte wird vorüber gehen. Wenn wir jetzt nicht ernten, verlieren wir alles. Wir müssen daher den konkreten Schnitt setzen und das Getreide abschneiden, damit wir es auch nutzen können.

Dieses Abschneiden ist symbolisch auch der Abschied von der Zeit der Hitze und der Fülle. Wir tragen die Vorahnung in uns, dass es wieder dunkler wird, dass das Absterben der Natur naht. Wir versuchen die Fülle zu halten, indem wir Obst und Gemüse einkochen und haltbar machen, indem wir die Kräuter ernten und Tees und Säfte aus ihnen machen und indem wir das Getreide zu Mehl und zu Brot verarbeiten. Lughnasad weiterlesen